Sonniger Sonntag, 17.00 Uhr, Ü40, Heimspiel

… oder…
So einfach ist es eben doch nicht!

Die Nr. 1 der Ü40 Oberliga, der BTV 1850, gab sich die Ehre in der Neuhofer Straße. Dieser Klassiker der letzten Jahre sollte sich auch dieses Mal zu einem harten Fight entwickeln. Dem Gegner, mit voller Kapelle angereist, stand eine, dank der Unterstützung von Addi, Hutsch und dem nach unzähligen Rücktritten vom Rücktritt eingesprungenen Axel, gut besetzte Rudower Mannschaft entgegen. Also los. Zwei Minuten gespielt, Spielstand 0:3. Das war nicht der Plan. 4:30 Minuten gespielt, Spielstand 3:3. Das war schon eher der Plan. Doch aufgrund viel zu vieler technischer Fehler und einem gut aufgelegten Torhüter vom BTV folgte ein 0:5 Lauf, was Zyad zu unserer ersten Auszeit nötigte. In der Folge kämpften wir uns immer wieder ran, rannten aber bis zur Halbzeit fortwährend einem Rückstand hinterher. So ging es mit einem 11:13 in die Kabine.

Die Halbzeitansprache war ruhig, aber bestimmt, denn jeder wusste, dass wir in der Vergangenheit schon oft einen solchen Rückstand, gerade gegen BTV, aufholen konnten. Mit einem „Männer, es ist wie es immer ist, zur Halbzeit führt BTV, aber am Ende gewinnen wir das Ding, ganz einfach“ ging es in Halbzeit 2.

Wir bekamen nun etwas mehr Zugriff auf das Spiel, doch jedes Mal, wenn wir bis auf ein Tor verkürzen konnten, schlich sich wieder der Fehlerteufel ein und der Gegner konnte sich ein weiteres Mal einen Vorsprung herausspielen. Eine zusätzliche Abschlussschwäche und vier verworfene Siebenmeter spielten uns auch nicht wirklich in die Karten. Da wir es aber dann doch irgendwie schafften, den Anschluss nicht zu verlieren, entwickelte sich ein bisher hart geführtes, aber dennoch faires Spiel zu einer hitzigen und mit zunehmenden Nickligkeiten geprägten Partie. Als einem Sportfreund der Gäste der ungehinderte Weg zum Tor durch Hutsch verwehrt wurde, bedankte dieser sich damit, dass er mit einem Ellenbogencheck testen wollte, ob bei Hutsch noch alle Zähne fest sitzen, was ihm die glatt rote Karte einbrachte, jedoch in der Folge zu einem kurzen Tumult und daraus resultierend leider auch zu einer 2-Minuten-Strafe für uns führte.

Vorteil weg und weiter. Es sind ja noch 6 Minuten zu spielen und denkt daran, am Ende gewinnen wir das Ding, ganz einfach. Beim 23:24, keine 2 Minuten vor Spielende, schien es auch noch einmal zu laufen, aber um es kurz und schmerzvoll zu machen, das Spiel endete 23:26 und BTV ging als verdienter Sieger vom Platz. So einfach ist es eben doch nicht! Abschließend bleibt festzuhalten, dass man sich, wie es in unserem Sport üblich ist, sportlich fair die Hände reichte, alle Nickligkeiten geklärt wurden und beim Bier vor der Halle alles schon wieder gar nicht so wild war.

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