Nächster Rückschlag: Heimniederlage gegen den BTV

Der Start ins Jahr 2026 ist alles andere als gelungen. Drei Spiele, drei Niederlagen und alle mit mindestens acht Toren Unterschied. Mit dem BTV kam nun eine Mannschaft in die Neuhofer, die tabellarisch in unserer Region unterwegs ist und nicht zur absoluten Spitzengruppe zählt. Entsprechend klar war die Zielsetzung: Endlich die ersten Punkte im neuen Jahr holen. Zuhause. Mit unserer Halle im Rücken.

Und der Beginn machte Hoffnung. Wir fanden ordentlich ins Spiel, agierten konzentriert und erspielten uns bis zur 16. Minute eine verdiente 11:8-Führung. Genauso wollten wir auftreten. Doch wie so oft in dieser Saison hielten wir das Niveau nicht konstant. Innerhalb von zwei Minuten gaben wir den Vorsprung wieder her. Daher folgte in der 18. Minute unsere erste Auszeit.

Diesmal zeigte sie Wirkung. Wir stabilisierten uns, setzten uns erneut ab und erspielten uns sogar eine Vier-Tore-Führung. BTV reagierte mit Timeout, doch wir blieben zunächst stabil und hielten den Vorsprung bis kurz vor der Pause. Dann jedoch ein unnötiger 3:0-Lauf der Gäste, sodass wir nur mit plus zwei in die Kabine gingen, solide, aber eben nicht beruhigend.

In der Halbzeit war klar: An die erste Hälfte anknüpfen, Intensität hochhalten. Einziger klarer Verbesserungsansatz war unser Rückzugsverhalten, um uns für gute Abwehrarbeit und engagierte Angriffe auch wirklich zu belohnen.

Was dann folgte, war leider ein kompletter Bruch. Wir verschliefen den Start in die zweite Halbzeit völlig. Nicht einmal eine doppelte Überzahl konnten wir nutzen. Im Gegenteil, BTV entschied diese Phase mit 1:0 für sich. Das darf auf diesem Niveau schlicht nicht passieren. Plötzlich lagen wir vier Tore hinten.

Dieser Rückstand blieb lange bestehen. Immer wieder arbeiteten wir uns auf drei Tore heran, hatten mehrfach die Chance, auf zwei zu verkürzen und machten im entscheidenden Moment einfache Fehler. Technische Fehler, überhastete Abschlüsse, falsche Entscheidungen. Und jedes Mal wurden wir dafür bestraft. Am Ende steht eine verdiente 32:38-Niederlage.

Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit zeigte der zweite Durchgang einmal mehr, was uns in dieser Saison fehlt: Konstanz, Reife in Druckphasen und die Fähigkeit, gute Phasen länger zu konservieren. Gleichzeitig war auch nicht alles schlecht. Wir haben über weite Strecken gezeigt, dass wir mithalten können. Wir bringen es nur noch nicht konsequent genug über 60 Minuten auf die Platte.

Ja, es ist eine Umbruchsaison. Und genau in solchen intensiven Spielen sammeln unsere jungen Spieler wertvolle Erfahrungen, die uns Schritt für Schritt als Mannschaft weiterbringen.

Weiter geht es am kommenden Samstag (21.02.) um 20:00 Uhr auswärts bei der zweiten Mannschaft von OSF am Sachsendamm 12. Dort wartet erneut ein Topteam der Oberliga. Eine schwere Aufgabe, aber vielleicht auch genau die Art Spiel, in der man nur gewinnen kann, wenn man geschlossen auftritt.

Wir brauchen euch auch dort. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass wir diesen Negativlauf durchbrechen.

Das Team

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