Ganz großes Kino vor fünf handverlesenen Zuschauern. Im Ü32-Derby zeigten die Rudow Legends eine souveräne Vorstellung und feierten am Ende einen deutlichen 34:17 Auswärtssieg.
Matrix in Halbzeit eins
Kurz vor der Pause die Szene des Spiels: Beim Versuch eines Ballgewinns warf sich ein Rudower in bester „Matrix“-Manier Richtung Ball. Zeitlupe, elegantes Wegrutschen über das Parkett, Arme voraus – nur der Ball wollte sich nicht sichern lassen. Optisch Weltklasse, ergebnistechnisch ausbaufähig. Die fünf Zuschauer waren dennoch begeistert.
Viel Wille beim Bärtigen – insgesamt zu wenig
Der Bärtige von der HSG wollte es wissen. Immer wieder suchte er im Angriff die Verantwortung, nahm Würfe aus dem Rückraum und stemmte sich gegen das Ergebnis. Doch insgesamt blieb es vorne bei der HSG bei zu viel „Mimi“- gute Ansätze, aber wenig Durchschlagskraft.
Hinten machte es dafür regelmäßig „Puff“. Abstimmungsprobleme und Lücken in der Defensive nutzten die Legends konsequent aus – mit Tempo, Übersicht und sauberem Abschluss.
Marco „die Thäle“ rotiert durch.
„Die Thäle“ bewies Derby-Gelassenheit und setzte alle Spieler ein. Trotz Rotation blieb die Struktur erhalten, das Tempo hoch und die Konzentration da. Ein echtes Teamspiel.
Ein besonderer Moment: Brenne „die Heinevetter“ mit seinem ersten Tor – und das war eine echte Kiste! Satter Abschluss, keine Diskussion, verdienter Jubi (0.33 🍺)
Souverän bis zum Ende
Die Rudow Legends kontrollierten das Spiel von Beginn an. Kompakte Abwehr, schnelles Umschaltspiel, klare Abschlüsse – der Vorsprung wuchs stetig. Am Ende stand ein deutliches 34:17 auf der Anzeigetafel.
Ein Dank geht auch an Stübi – ohne ihn hätte mal wieder kein Schiedsrichter dagestanden. Einsatz nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld. Prost!!!
Fazit: Fünf Zuschauer, eine Matrix-Rutschpartie, eine Premieren-Kiste und ein dominanter Derbysieg. Die Rudow Legends haben geliefert.

