Zwei Auswärtsspiele innerhalb weniger Tage lagen vor uns, zunächst am Samstagabend beim VfV Spandau, gefolgt vom Nachholspiel unter der Woche bei den Handballfreunden Pankow.
Am Samstagabend ging es zum Spiel raus nach Spandau. Das Ziel war klar: An die Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen und wieder ein vernünftiges Gesicht zeigen. Die Ausgangslage versprach ein enges Spiel, da Spandau nur einen Platz vor uns im Tabellenmittelfeld stand. Allerdings traten wir erneut mit einem stark dezimierten Kader an und hatten gerade einmal vier etatmäßige Rückraumspieler zur Verfügung.
Dementsprechend fanden wir nur schleppend in die Partie und liefen zunächst konstant einem Rückstand von drei bis vier Toren hinterher. Erst unsere Auszeit in der 22. Minute brachte mehr Struktur in unser Spiel. Wir arbeiteten uns zurück und schafften es mit dem Halbzeitpfiff, auf ein Tor zu verkürzen.
Der Start in die zweite Hälfte verlief erneut holprig, doch nach unserer Auszeit in der 41. Minute griffen die Anpassungen. Stück für Stück kämpften wir uns zurück und drehten das Spiel tatsächlich. Aus einem Sechs-Tore-Rückstand wurde unsere erste Führung in der 59. Minute.
Leider zeigten wir im Anschluss wieder die Seite, die uns in dieser Saison schon häufiger Punkte gekostet hat. Nach der Auszeit von Spandau kassierten wir zunächst den Ausgleich, warfen den Ball beim Anwurf über die Mittellinie und gerieten somit nach unserer eigenen Auszeit direkt unter Zeitspieldruck. Dadurch gaben den Ball erneut her und mussten schließlich noch den Treffer zur Niederlage hinnehmen. So bitter das ist: Die Leistung war insgesamt absolut in Ordnung und darauf lässt sich aufbauen.
Viel Zeit zum Hadern blieb nicht, denn bereits am Donnerstag ging es im Nachholspiel aus der Hinrunde zu den Handballfreunden Pankow. Nach der deutlichen Niederlage im Heimspiel wollten wir diesmal ein anderes Gesicht zeigen.
Die personelle Situation hatte sich etwas entspannt, vor allem im Rückraum standen wieder mehr Optionen zur Verfügung. Ein Dank geht an dieser Stelle erneut an Dominic Röder, der uns wieder unterstützt hat, auch wenn wir dafür nur mit einem etatmäßigen Kreisläufer angetreten sind.
Dieses Mal fanden wir deutlich besser ins Spiel und es entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene, torreiche Partie. Nach etwa zehn Minuten konnten wir uns erstmals leicht absetzen. In der Folge blieb es ein Spiel mit vielen Wechseln im Momentum, Pankow kam immer wieder heran, wir setzten uns erneut ab.
Mit einer verdienten 21:18-Führung gingen wir in die Pause. Entscheidend war diesmal, dass wir genau daran anknüpfen konnten. Wir blieben stabil, spielten konsequent weiter und bauten unsere Führung bis zur 40. Minute auf sieben Tore aus.
Auch in der Schlussphase ließen wir uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Weder offensivere Deckungsvarianten noch eine Manndeckung konnten uns entscheidend aus dem Konzept bringen. So brachten wir das Spiel souverän zu Ende und sicherten uns mit einem 38:33-Auswärtssieg zwei wichtige Punkte.
Weiter geht es nach Ostern: 18. April, 17:00 Uhr, Heimspiel gegen VfL Tegel.
Mit einem Sieg können wir endgültig alle Rechenspiele beenden.
Also kommt vorbei und sorgt dafür, dass die Neuhofer im vorletzten Heimspiel der Saison noch einmal richtig bebt.
Das Team

