Starker Auftritt der Ü40 – Paraden, klare Worte, Teamgeist und ein besonderer Moment

Der Grundstein für unseren Erfolg wurde bereits vor dem Anpfiff gelegt. In der Kabine stellte unser Meistertrainer Zyad den Matchplan klar vor – mit einem entscheidenden Hinweis:

„Passt auf, die 7 wirft den Schlagwurf immer aus der Mitte!“

Entsprechend konzentriert starteten wir in die Partie. In der Defensive verteidigten wir die Mitte konsequent und störten den Rückraum frühzeitig. Dahinter erwischten unsere Torhüter Lech und Markus einen Sahnetag: Mit starken Paraden hielten sie uns nicht nur den Rücken frei, sondern leiteten mit schnellen, präzisen Abwürfen immer wieder direkte Konter ein – ein wichtiger Baustein für unseren Vorsprung.

Im Positionsangriff spielten wir geduldig, kombinierten sauber und erspielten uns gute Chancen. Allerdings hatte Hauthal an diesem Tag leider sprichwörtlich „Pech an den Händen“. Trotz starker Aktionen im Aufbau ließ er einige klare Möglichkeiten liegen – das Ergebnis hätte durchaus höher ausfallen können.

Mitte der zweiten Halbzeit wurde es etwas zu locker. Hinten standen wir zu offensiv, vorne fehlte die letzte Konsequenz. In der 50. Minute zog Zyad die grüne Karte – und fand wie gewohnt deutliche Worte:

„Männer, nicht so lapidar! Ihr steht hinten zu offensiv – und vorne macht ihr nichts rein!“

Die Ansage zeigte Wirkung. Wir rückten wieder enger zusammen, verteidigten disziplinierter und spielten unsere Angriffe konsequent zu Ende.

Huy blieb seiner Linie treu – kompromisslos in der Abwehr und stets am Mann. Das brachte ihm zwei Zeitstrafen ein, zeigte aber auch unseren Einsatz und die klare Kante in der Defensive.

Für Unterhaltung kurz vor Schluss sorgte Boris, der offenbar beste Laune hatte und versuchte, mit der Nummer 24 von Eintracht ein kleines Tänzchen auf der Platte aufzuführen – sportlich fair und mit einem Augenzwinkern.

Ein ganz besonderer Moment spielte sich zudem auf der Bank ab: Lechs Tochter sorgte für große Faszination, als sie unseren Spielern voller Stolz ihren kräftig wackelnden Wackelzahn präsentierte. Zwischen Abwehransage und Wechselstrategie wurde der aktuelle „Zahnstatus“ gebührend begutachtet – Ü40-Handball ist eben Familiensache.

Fazit: Starke Torhüter, klarer Matchplan, deutliche Worte zur richtigen Zeit, leidenschaftliche Abwehrarbeit, vergebene Chancen mit Humor genommen – und am Ende ein verdienter Sieg mit bester Team- und Familienatmosphäre. 💪

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