Bitterer Mittwochabend: Deutliche Niederlage beim Spitzenreiter Narva

Unter der Woche, Mittwochabend, Palisadenstraße – zu Gast beim ungeschlagenen Spitzenreiter aus Narva. Allein die Rahmenbedingungen machten klar, dass uns hier eine Herkulesaufgabe bevorstand. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Narva für die Spielverlegung.

Die Zielsetzung für diesen Abend war trotzdem klar und realistisch: Besser auftreten als im Hinspiel, uns nicht erneut abschlachten lassen und den großen Favoriten vielleicht zumindest phasenweise ärgern.

Und das gelang uns zunächst auch. Bis etwa zur 15. Minute hielten wir ordentlich mit, spielten mutig und suchten unsere Chancen. Doch danach kippte das Spiel komplett, leider in eine Richtung, die man niemandem wünscht.

Was folgte, war ein maximal bitterer Abend. Narva spielte sich in einen Rausch, nutzte nahezu jeden Fehler gnadenlos aus, und wir fanden defensiv keinerlei Zugriff mehr. Zur Pause hatten wir bereits 28 Gegentore kassiert – eine Zahl, die so in dieser Mannschaft noch niemand erlebt hatte.

In der zweiten Halbzeit war der Anspruch zumindest, uns nicht weiter vorführen zu lassen. Und das gelang uns auch über weite Strecken. Bis etwa zur 50. Minute hielten wir den Abstand aus der Pause, konnten ihn phasenweise sogar leicht verkürzen. Doch auch diese Phase reichte nicht, um das Spiel noch einmal in ruhigere Bahnen zu lenken. In den Schlussminuten ging uns erneut die Stabilität verloren, und Narva zog wieder davon.

Am Ende steht eine vollkommen verdiente Niederlage gegen den wahrscheinlich zukünftigen Berliner Meister. An diesem Abend hätte man vermutlich noch fünf Stunden weiterspielen können, es wäre kaum besser geworden.

Jetzt heißt es: Mund abwischen, analysieren und den Fokus wieder auf uns selbst legen. Diese Saison ist eine Umbruchsaison, und genau solche Spiele gehören leider auch zum Lernprozess dazu. Entscheidend ist, was wir daraus machen.

Weiter geht es erst nach den Winterferien:
14.02., 17:00 Uhr, heimische Neuhofer – gegen den BTV aus Kreuzberg.

Dort erwartet uns ein ganz anderes Spiel. Gegen den BTV ist, gerade zu Hause, deutlich mehr drin als gegen Narva. Dafür brauchen wir euch: Kommt vorbei, füllt die Halle, unterstützt uns lautstark. Jeder Einzelne zählt.

Das Team

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