Die Rudow Legends haben es geschafft: La Décima – die 10. Berliner Meisterschaft seit 2010. Und das auswärts, gegen einen starken Gegner, den VFV Spandau.
Das klare Saisonziel war von Anfang an definiert: La Décima holen. Mit einem gut gefüllten Kader ging man in dieses letzte Spiel der Saison. Die Ansage des Trainers vor Anpfiff war dabei unmissverständlich:
„Nicht so spielen, als ob wir schon Meister wären, sondern wie ein Berliner Meister auftreten und meisterlich spielen.“
Und genau so begann die Partie. Von der ersten Minute an hellwach, konzentriert und mit Tempo setzten die Legends ein Zeichen. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit stand bereits eine starke 6-Tore-Führung auf der Anzeigetafel. Der Ball lief, die Abwehr stand, und vorne wurden die Chancen konsequent genutzt. Mit genau diesen 6 Toren Vorsprung ging es dann auch verdient in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte wurde das Spiel dann etwas „kontrollierter“ gestaltet. Die Führung wurde größtenteils souverän verwaltet, auch wenn der VFV Spandau zwischenzeitlich noch einmal auf drei Tore verkürzen konnte. Doch die Legends blieben ruhig, fanden zurück zu ihrer Linie und setzten sich in der Schlussphase wieder klar ab. Am Ende stand ein deutliches 24:32 auf der Anzeigetafel.
Dann war es geschafft.
Große Freude. Große Erleichterung. Denn auf diesen 10. Titel wurde einige Jahre hingearbeitet. Umso schöner, ihn jetzt endlich wieder in den Händen zu halten.
Nach dem Spiel wurde standesgemäß gefeiert: Meistershirts wurden verteilt, das Bier war kalt – und der Trainer bekam seine wohlverdiente Bierdusche.
Fazit der Saison:
Eine geile Truppe. Verdienter Berliner Meister. Jedes einzelne Spiel gewonnen.
Ein riesiges Dankeschön an die gesamte Mannschaft – und auch an alle Aushelfer. Ohne euch wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. 💪

