Big Points gegen Lübbenau!

Ich denke, ein dickes, fettes Dankeschön muss hier eingehend an unsere unfassbaren Fans in der Neuhofer rausgehen. Nicht nur, aber vor allem, am Samstag gegen Lübbenau, tragt ihr uns auf euren Schultern, habt unseren Rücken und gebt immer 120% für den Sieg. Der Support, den ihr uns in dieser teils so schweren Saison gebt, ist wirklich genial – danke!

Wir gehen in das Spiel als kleiner Außenseiter, malen uns aber Chancen aus. Die Aufsteiger aus dem Süden Brandenburgs stehen ein wenig überraschend so stabil in der Tabelle. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir im Hinspiel eine 11-Tore-Packung hinnehmen mussten. Wir hatten uns den Matchplan bereitgelegt und wollten diesen von der ersten Sekunde an umsetzen. Die in die Jahre gekommene Truppe der TSG soll mit Tempohandball dominiert werden.

Die wirklich herausragenden Akteure der ersten Halbzeit tragen jedoch nicht nur das Trikot von Rudow. Sowohl N. Janku in unserem Kasten, als auch der Gästetorwart lassen immer wieder die Muskeln spielen und die Gegner verzweifeln. Beide Mannschaften erarbeiten sich immer wieder gute Torchancen. Was Janku da in unserem Tor macht, grenzt gewaltig an die Weltklasse, sein Gegenüber tut es ihm fast gleich. So fallen – vor allem im Vergleich zu unseren sonstigen Spielen – recht wenig Tore.

Die ersten 20 Minuten der Partie sind auf Augenhöhe und „enden“ verdient mit einem 7:7. Die Gäste sehen sich zur ersten Auszeit gezwungen. Diese scheint Früchte zu tragen und Lübbenau kann sich die Führung wieder zurückholen. Zwei Minuten vor Schluss der ersten Halbzeit verschwenden sie aber bereits ihre zweite Auszeit und haben für die zweiten 30 Minuten nur noch eine Auszeit übrig. Das Spiel bleibt bei 29:58 Minuten stehen. Beim Spielstand von 12:14 legen wir unsererseits die erste Auszeit. Der seit Wochen extrem stark agierende N. Runge steigt hoch und jagt den Ball in die Maschen – 13:14 Halbzeit – weiter alles drin.

Der Beginn in Halbzeit 2 gehört klar uns, der Rückstand wird schnell in eine Führung verwandelt und diese bauen wir stetig aus (20:16 – 41. Minute). Die Gäste lassen sich davon aber nicht abschrecken und bleiben dran. In der 49. Minute gleichen sie wieder aus (22:22). Wir haben in dieser Phase in der Offensive wieder ein paar Probleme mehr und defensiv bekommen wir die Gäste zwar oft ins Zeitspiel, schlussendlich können wir den Torerfolg der TSG jedoch nicht verhindern.

Die Halle ist aber weiter vollkommen da und peitscht uns von Tor zu Tor. Die gegnerischen Fans – so sympathisch die Didi Hamann bei Sky – wollen auch Einfluss nehmen. Mehr als peinliche und lächerliche Kommentare kommen aber nicht raus. Das Spiel bleibt enorm eng, wir gehen in Führung und Lübbenau gleicht wieder aus. Hin und her geht es bis zum 27:27 in der 58. Minute. In der Zwischenzeit sitzen drei anfänglich aktive Spieler auf der Tribüne nach roten Karten – die Stimmung bleibt aufgeheizt. Am Ende bleiben wir abgezockter, zeigen, dass wir eine Mannschaft und keine Söldnertruppe sind – Geld wirft halt nicht immer mehr Tore.

Der Finalstand lautet 30:27 und findet in Rudow den verdienten Sieger. Diese zwei Punkte sind richtig groß im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 12 Punkten sind wir drei Punkte vor Loitz, punktgleich mit unserem Gegner der nächsten Woche, Hermsdorf, und nur noch einen Punkt hinter Rostock, welche am letzten Spieltag zu uns kommen werden.

Wir brauchen in den kommenden Wochen bitte jedes Mal diese geniale Halle, wie letzten Samstag. Am kommenden Wochenende fahren wir nach Hermsdorf, wo wir einen Doppelspieltag mit unseren ersten Frauen haben. Lasst uns die Halle im hohen Norden einnehmen und Rudower Festtage daraus machen!

Das Team.

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