Nach dem erfolgreichen Auftakt ging es für unsere Zweite Männer am vergangenen Samstag
zum zweiten Saisonspiel – diesmal auswärts beim KSV AJAX-NEPTUN. Nach dem ersten Sieg
der Saison sollte natürlich direkt nachgelegt werden. Dass es dabei nicht ganz einfach
werden würde, zeigte sich allerdings schon in den ersten Minuten.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten sich schnell mit 6:3 ab. Rudow
brauchte ein bisschen, um richtig in die Partie zu kommen. Doch statt den Kopf hängen zu
lassen, wurde weitergemacht und sich Stück für Stück zurückgekämpft. Über 9:6 und 12:9
arbeitete sich unsere Mannschaft immer näher heran.
Plötzlich lief es! Aus einem 12:9 wurde innerhalb weniger Minuten ein 12:14 für Rudow. Die
Abwehr stand besser, vorne wurden die Chancen konsequenter genutzt und der Ball fand
immer häufiger den Weg ins Tor. Y. Wiethölter setzte kurz vor der Halbzeit noch einen drauf
und stellte auf 13:15 – die Partie war gedreht!
Und genau so ging es nach der Pause weiter. Rudow kam hellwach aus der Kabine und baute
den Vorsprung direkt weiter aus. Beim 13:20 war die Führung zwischenzeitlich auf sieben
Tore angewachsen. Besonders N. Pätzold und M. Pindric zeigten sich dabei treffsicher und
hielten die Rudower Offensive ordentlich auf Trab.
Die Gastgeber gaben sich allerdings nicht geschlagen und kämpften sich Mitte der zweiten
Halbzeit wieder heran. Aus sieben Toren Vorsprung wurden plötzlich nur noch drei.
Spätestens beim 22:25 war klar: Die letzten Minuten werden nochmal spannend.
Doch unsere Männer behielten die Nerven. R. Gersdorf brachte mit wichtigen Treffern
wieder etwas Ruhe ins Spiel, M. Pindric legte zum 23:27 nach und auch K. Schmidt sorgte in
der Schlussphase noch einmal für ein kleines Ausrufezeichen. Zwar kam AJAX-NEPTUN
nochmal auf 25:28 heran, doch Rudow ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Am Ende stand ein 26:29-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel und damit der zweite Sieg im
zweiten Saisonspiel!
Nach einem etwas holprigen Start zeigte die Mannschaft vor allem eines: Moral. Trotz
zwischenzeitlichem Rückstand blieb Rudow dran, drehte das Spiel und hatte auch in der
entscheidenden Phase die passenden Antworten parat. Zwei Spiele, zwei Siege – der
Saisonstart kann sich definitiv sehen lassen. Jetzt heißt es: weitermachen und den Schwung
mitnehmen!
