Grüße aus der Sieger-Kabine

Zweites Saison-Spiel, zweiter Sieg. Die wD1, trainiert von Marela Kucharski und Ulrike Krieger, gewinnt ihr Auswärtsspiel in der Verbandsliga bei der SG Hermsdorf-Waidmannslust 17:12 (12:6).

Zum Glück machen die Mädels vom TSV Rudow ihre Hausaufgaben schon in der ersten Halbzeit (da wird Manndeckung gespielt). In der zweiten Hälfte schlägt sich nämlich die wD1 plötzlich fast selbst. Trainerin Marela Kucharski erklärt: „Denn diese Halbzeit verloren wir mit 5:6, weil die Mädels einfach die gut rausgespielten Chancen nicht im Tor untergebracht haben.“

Für die Eltern am Spielfeldrand ist es zum Haareraufen, gleich elfmal (!) wird der Ball nicht im Tor versenkt, immer wieder wird die gegnerische Torhüterin in der kurzen Ecke berühmt geworfen. Statt souverän den Sieg nach Hause zu schaukeln, blieb Hermsdorf auf Schlagdistanz. Trainerin Ulrike Krieger: „Der Sieg war nie wirklich in Gefahr. Zwei Punkte sind zwei Punkte. Aber dieses Fehlwurf-Festival darf uns einfach nicht passieren. Gegen noch stärkere Gegner fällt uns so eine Chancenverwertung böse auf die Füße. Das hat uns schon geärgert. Zumal die Angriffe wirklich sehr schön liefen. Es fehlte nur die Abschluss-Belohnung.“ Schön für wD1-Neuling Zaklina – sie wirft mit dem 1:0 gegen Hermsdorf auch ihr erstes Tor für den TSV Rudow.

Der Team-Spirit in der Sieger-Kabine stimmt. Ulli Krieger freut sich: „Schön, dass alle für den Erfolg mitziehen und das Abenteuer Verbandsliga jetzt angenommen haben. Julia kam zum Spiel, obwohl sie eine Woche lang mit Fieber im Bett lag. Und Katharina und Nele, beide haben große Fußprobleme, bissen für den Erfolg auf die Zähne. Mehr davon, von allen Spielerinnen wünschen wir uns nun auch im Training.“

Es spielten mit:

Tor: Dilara (5 Paraden), Julia.

Feld: Ceyda (6 Tore), Katharina (4), Lilia (4), Klemmi (1), Nele (1), Zaki (1) , Lara-Maria, Lara M. und Aylin