Alte wD I (Jahrgang 2005 und jünger) bei der Bestenermittlung in Wismar

Am Fr., d. 08. Juni machten sich zunächst 12 Mädels der Jahrgänge 2005 und 2006 auf den Weg zur Bestenermittlung nach Wismar. Wir reisten aus Kostengründen in Fahrgemeinschaften an und gegen 18.00 Uhr hatten alle Mädels die Jugendherberge Wismar erreicht. Nachdem wir zunächst unsere Zimmer bezogen hatten ging es anschließend gemeinsam zum Abendessen. Außer uns hatten sich auch die Mannschaften von Halle, TSC und Leipzig in der Jugendherberge einquartiert. Die Jugendherberge war also fest in der Hand junger Handballerinnen!

Location und Essen stimmten, am Abend stimmten wir uns dann auf das kommende Turnier ein. So schauten wir u.A. eine 30 minütige Dokumentation bei der die deutsche Männernationalmannschaft auf ihrem Weg zur Europameisterschaft 2016 begleitet wurde.

Gegen 22.00 Uhr war dann Nachtruhe, damit wir ausgeruht in das Turnier starten konnten.

Am nächsten Morgen reisten noch Pia und Elisa an (die am Freitag erst von einer Klassenfahrt zurückgekommen waren), so dass wir nun komplett und in Bestbesetzung waren.

An dieser Stelle auch noch mal ein großes Dankeschön an Ceyda, Nele und Katharina des Jahrgangs 2006 für ihre Unterstützung. Leider verletzte sich Katharina bereits bei der Erwärmung und konnte uns so nicht helfen.

Das erste Spiel hatten wir dann gegen die Wildcats aus Halle. Den Start komplett verschlafen, zu zaghaft und ohne Biss agiert ging es dann leider gleich mit 9:2 verloren.

Im zweiten Spiel gegen die Sportschülerinnen aus Frankfurt brauchten wir dann auch wieder 10 Minuten bis wir langsam ins Spiel fanden. Leider hatte Frankfurt bereits einen deutlichen Vorsprung herausgeworfen. Wir kämpften uns dann in der zweiten Halbzeit heran und kamen besser ins Spiel. Es reichte jedoch nicht mehr, so dass das Spiel mit 13:8 an Frankfurt ging.

Im dritten Match mussten wir dann gegen die ausrichtende TSG Wismar ran. Auch das würde keine leichte Aufgabe werden, hatten die jungen Wismarerinnen doch im Auftaktmatch die Frankfurter mit 12:10 bezwungen.

Diesmal waren wir von Anfang an hellwach und konnten von Beginn an in Führung gehen. Diese konnten wir in einer spannenden Partie auch bis zum Ende verteidigen und so einen 10:8 Sieg verbuchen.

Weiter ging es mit dem Spiel gegen die Eisenacher Mädels. Auch für dieses Match hatten wir uns einiges vorgenommen, starteten auch gut und führten nach 5 Minuten 4:0.

Leider brachen wir danach komplett ein und hatten den körperlich agierenden Eisenacherinnen nichts mehr entgegenzusetzen, so dass das Spiel mit 13: 6 verlorenging.

Im letzten Spiel des Tages lieferten wir unsere beste Partie ab und hatten den haushohen Favoriten aus Leipzig am Rande einer Niederlage. Am Ende reichten die Kräfte nicht mehr ganz und wir mussten uns den Sportschülerinnen aus Leipzig mit 12:9 geschlagen geben.

Die Bilanz des ersten Tages viel dann doch eher ernüchternd aus, zumal das Spiel gegen Leipzig gezeigt hatte das mehr geht.

Jetzt noch Essen, Besprechung und etwas Freizeit. Um 22.00 Uhr war dann wieder Nachtruhe und die meisten Mädels waren auch sichtlich kaputt.

Am zweiten Turniertag spielten wir dann noch gegen HSV Frankfurt, HSV Magdeburg und SG Vorpommern.

Leider standen uns Pia und Kaya aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, so dass wir die letzten Spiele ersatzgeschwächt absolvieren mussten. Wir hatten uns vorgenommen, dass wir an die gute Leistung vom Leipzigspiel anknüpfen wollten. Nach einem hart umkämpften Spiel mussten wir uns sehr unglücklich mit 6:5 geschlagen geben. Leider bekamen wir die kräftige Kreismittelspielerin des Gegners nicht in den Griff, so dass sie das Spiel fast im Alleingang gewann. Trotzdem haben wir toll gekämpft und alles gegeben.

Die beiden letzten Spiele gegen Magdeburg und Vorpommern konnten wir auch nicht für uns entscheiden. Die körperliche Überlegenheit der Gegnerinnen setzte sich durch, zumal bei uns die Kräfte des ausgedünnten Kaders zusehends schwanden.

Somit konnten wir am Ende „nur“ den 11 Platz belegen. Auf die kämpferische Leistung in den letzten Spielen können wir trotzdem stolz sein. Eine Menge gelernt und um viele Erfahrungen reicher sind wir auch. Erholt euch gut !!!

Euer Wolfram