AH Ü 32 Auswärtsspiel bei Adler Berlin

Samstag Abend, es ist schon lange dunkel und wir fahren ins tiefe Lichtenrade… So mag manch einer gedacht haben, als es zum Auswärtsspiel gegen Adler Berlin ging. Die Vorbereitung war nicht ganz optimal, es fehlte obendrein zum Treffpunkt die Spielkleidung und so sah man manch einen spärlich bekleideten, motivierten aber untätigen Sportler lange in der Kabine auf das Rüstzeug warten.
Obwohl Adler nur in gerade ausreichender Besetzung antrat, machte uns das gegnerische Team das Leben zu Anfang doch nicht leicht. Wir hatten zudem so unsere eigenen Probleme mit dem kleberlosen Ball und der Einstellung zum Gegner. Über die Dauer der 1. Halbzeit hinweg mußte Adler jedoch den fehlenden Wechselmöglichkeiten Tribut zollen. Wir setzen uns ab der 20. min recht schnell deutlich ab und bauten den Vorsprung über das ganze Spiel hinweg kontinuierlich aus. Dem Gegner ein Kompliment: es war sicherlich hart, über 60 min ohne Wechselspieler durchzuhalten. Die Erschöpfung wurde aber nicht durch überhartes Spiel ausgeglichen. Das war sehr faires Verhalten.
In der Kabine gab es zur Halbzeit ein paar leise aber hoffentlich dauerhaft verinnerlichte Worte. Nach dem Spiel waren alle froh und Adrian glücklich, weil er das Spiel mit sehr langen Anteilen ( „Du bist ja so wie Harry!“ ) ohne dauerhafte Schäden an Lunge und Milz überstanden hatte. Er hatte wohl vergessen, dass er zur letzten Beggenung aus Mallorca kommend nur seine Hülle zum Spiel geschickt hatte und hier nacharbeiten musste. Addie und Tibor, der seine Deckungsarbeit gerne auch mal bei 15 m verrichtete („der Halbe schafft das schon, auch ohne mich…“), waren die erfolgreichsten Torschützen.
Besondere Vorkommnisse? Auch eine ausdrückliche Einladung des Kampfgerichts, mal kurz von Nahem auf die viel zu kleine Zeitmessanlage schauen zu dürfen, schützt vor strengen Ermahnungen durch den Schiedsrichter nicht. Und, Karin hat mal wieder gemeckert, deshalb sah sie völlig zurecht gelb. Oder war es Eric, oder Grali? Möglicherweise war es auch nur freudiges Gemurmel, vom gut leitenden Referee falsch verstanden, denn zu dem Zeitpunkt führten wir schon mit 21 Toren Vorsprung. Da meckert doch keiner mehr, oder?
Nun wollen wir die nächsten 14 Tage erkältungsfrei überstehen – Ja, so ein Männerschnupfen kann in unserem Alter tödlich sein – und dann ein paar gute Spiele abliefern.
Für das Team Matze