Derby-Punkte bleiben im Norden Neuköllns!

Dass es gegen die HSG Neukölln, wie gewohnt mit über 50% Ex-Rudowern im Kader, nicht leicht werden würde, war allen klar. Allerdings war allen ebenso klar, dass wir nach der bislang geringen Punkteausbeute von 2:4 nun dringend einen Sieg brauchten. So war ein hart umkämpftes Spiel zu erwarten.

Und die Erwartungen wurden bestätigt. So verlief das Spiel über weite Strecken gänzlich ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte vorerst mit mehr als einem Treffer in Führung gehen, bis die HSG sich in der 19. gleich mit drei Toren auf 11:8 absetzen konnte. Doch aufgrund dreier Tore des treffsicheren M.Schleiden in der Schlussphase des ersten Durchgangs wurde auch diese Führung wieder gänzlich egalisiert, sodass es mit einem 12:12 in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie zuvor die erste. Knappe 1-Tore Führungen der Gastgeber wurden immer wieder egalisiert, bis wir in der 44. Minute wieder auf 19:20 vorlegten. Maßgeblichen Anteil an der Spannung im Spiel brachte vor allem P.Krüger, welcher in der Rudower Offensive die Fäden und die Neuköllner Defensive ein ums andere Mal aus den Angeln hob. Dennoch gelang es uns nicht, unsere Führung weiter auszubauen, sodass HSG wieder auf 22:20 drehte. Nach dem erneuten Rudower Ausgleich blieb es bis zur Schlussphase eng, als wir in der Schlussminute auf 26:26 mal wieder nachlegten. Bedauerlicherweise konnten wir den letzten Treffer der HSG kurz vor Abpfiff nicht mehr verhindern, sodass das Derby, wie schon gegen Lichtenrade, durch einen Treffer in den letzten Sekunden verloren geht.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass unsere Defensive den Gastgeber zwar über weite Strecken aus dem Konzept brachte, letztlich aber die Konsequenz fehlte – hinzu kamen deutlich zu viele Fehlwürfe, sodass wir uns am Ende nicht für die harte Arbeit belohnten. Nun heißt es wieder aufraffen, im Training die Fehler aufzuarbeiten und die Schwächen auszumerzen, damit wir in den kommenden Wochen den verpatzten Saison ausbügeln können!

Das Team

Der Kader:
J.Jäckel (1.-40.), M.Al-Sabh (40.-60.), J.Osterloh (2), O.Hauschild (1), A.Brandt, P.Brunk, N.Vergin (3), N. Silbernagel (6), D.Röder (3/1), P. Krüger (6), M.Schleiden (5), N.Hauschild, G.Anthony (o.E.), C.Heinekamp