Den letzten beißen die Hunde, 24:26 Niederlage beim OSF

Am späten Sonntag Nachmittag fuhren wir in die Sporthalle Sachsendamm, den Ort vieler großer Handballschlachten in der ehemaligen Regionalliga Berlin. Mit Wehmut wurden die 29 Fans beider Vereine begrüßt und beide Teams, die nicht in voller Besetzung spielten, machten sich an Ihre Aufgabe.

OSF kam besser in die Spur und wir mußten feststellen, dass unsere anfängliche Torwurfausbeute bei 30 % lag. So konnte das Spiel unmöglich gewonnen werden. Es gelang, das Torwurfverhalten zu verbessern und etwas Stabilität in die zuvor doch sehr kurzfristig abgeschlossenen Angriffe zu bringen. Unsere Abwehr stand dagegen wirklich gut. Dies ermöglichte es uns lange, im Spiel zu bleiben. In der 30. Minute hatten wir dann sogar die Chance, ein Unentschieden mit in die Pause zu nehmen, verwarfen jedoch viel zu hastig und kassierten prompt ein weiteres Tor. Das war schade, denn wir hatten uns gut gefangen.

Fangen, ja und auch festhalten war dann das Thema der 2. Halbzeit. Wir spielten ohne Kleber und eine vor Wochen beiseite geschobene Vorwarnung bzw. Empfehlung, auch einmal ohne das liebgewonnene Haftmittel zu trainieren, tauchte in der Erinnerung wieder auf. Das Spielgerät wurde mehr und mehr zum Gegner und die Trefferquote wurde erneut unterirdisch. Wie aus dem Nichts drehte sich das Spiel trotzdem (oder, weil unsere Deckung -TW eingeschlossen- wirklich in einer super Verfassung war). Wir konnten ausgleichen und gingen sogar in Führung. Aber das war es dann auch mit unserer Kunst. In den verbleibenden 7 Minuten trafen wir erneut nur noch 1x.

Es bleibt das Gefühl, dass ein Unentschieden auch gerecht gewesen wäre, da beide Teams trotz echter Personalprobleme an sich ein gutes und faires Spiel ablieferten. Wer aber so schlecht wirft wie wir, muss auch damit leben können, dass das Spiel verloren geht.

Zur Überschrift: Wir hatten von den Außenspielern der letzten Saison keinen einzigen dabei. Rekonvaleszenten sind nach langer Verletzungspause noch nicht einsetzbar, Ein Spieler schleppte sich trotz Fersenproblemen und Bronchitis zu uns, damit wir wenigstens einen Wechselspieler für den Rückraum hatten. Brav hatten aber unsere Strategen am Tag zuvor in der 1. und 2. Männer „ausgeholfen“, was, analog zur letzten Saison, am Erschöpfungszustand im Spiel gegen OSF zu sehen war. Drei Wechselspieler sind dann im Bereich der Alten Herren einfach zu wenig.

Wir sind aber dennoch stolz auf den Geist, der durch den Verein weht. Die AH helfen, die 2. Männer helfen uns. Das ist so angenehm, dass man sich daran gewöhnen könnte, wenn es nicht auch stets Ausdruck eines Mangels wäre.

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