Ein Spiel mit Licht und Schatten

Am 25.1. empfing die mDI keinen geringeren als den VfL Lichtenrade zum Heimspiel. Vor Anfang an war klar, dass wir als krasser Außenseiter in diese Partie gehen würden, schließlich ist der VfL die bislang einzige Mannschaft ohne Punktverlust in der Verbandliga, sowohl in der Hinrunde, als auch in der Rückrunde.Dennoch hatten wir uns vorgenommen, mutig dagegen zu halten und die Gäste so gut es geht und so lange es geht zu ärgern.Ein bischen Handballspielen können wir ja schließlich auch und das wollten wir auch zeigen. Tatsächlich gelang uns in der
Manndeckung ein prima Start, wir verteidigten gut und konnten uns selbst immer wieder Torchancen erarbeiten.

Nach 4 Mnuten gelang uns sogar eine 4:2 Führung und Lichtenrade nahm die erste Auszeit. Anschließend konnte Lichtenrade ausgleichen, aber wir steckten nicht auf und konnten immer wieder ein Tor vorlegen, welches dann postwendend egalisiert wurde. So ging es eine Weile hin und her, bervor wir uns erneut leicht absetzen konnten beim Stand von 13:10 in der 12. Minute.

So langsam aber sicher mussten wir dem hohen Engagement Tribut zollen, Fehler in Angriff und Abwehr häuften sich und die Jungs aus Lichtenrade spielten ihre Klasse nun aus. Auch die harte, aber wohlgemerkt nicht unfaire Spielweise der Lichtenrader, brachte manche unserer Jungs erheblich aus dem Konzept. Der Faden riss und es brauchte gerade mal 5 Minuten, um aus einem 14:11 Vorsprung einen 14:18 Rückstand zu machen, bevor wir uns wieder fingen und am Tore Werfen beteilgten. Mit einem Rückstand von 16:20 ging es in die Kabinen. Wunden lecken war angesagt, manche Träne floss, mach erhitzes Gemüt musste beruhigt werden, obwohl es eigentlich gar keinen Grund für diese Niedergeschlagenheit gab. Wir versuchten unseren Spielern neuen Mut mit auf den Weg zu geben, denn immerhin haben wir dem Gegner über weite Strecken des 1. Abschnittes sehr gut Paroli geboten.

Aber so richtig wollten die Jungs uns wohl nicht glauben. Die 2. Hälte begann erneut mit regelrechter Ehrfurcht vor dem Gegner. Wir entwickelten keinen ausreichenden Druck aufs Tor und trauten uns auch in der Abwehr nicht, adäquat gegenzuhalten. Folgerichtig konnte Lichtenrade den Vorsprung binnen weniger Minuten auf 16:24 ausbauen.

Erst nach 5 Mintuen der 2. Halbzeit tauten wir auf und fanden zurück ins Spiel. Endlich gingen wir in die Tiefe, fanden den freien Mitspieler und trafen auch das Tor. So gelang es uns wenigstens, die letzen 15 Minuten wieder weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Am Ende verloren wir 22:31.

Ein völlig verdienter Sieg unserer Gäste. Die Höhe der Niederlage hätte wohl nicht so deutlich ausfallen müssen, wenn wir über die gesamten 40 Minuten so mutig uns aufopferungsvoll gespielt hätten, wie es uns leider nur rund 30 Minuten gelang. Die übrigen 10 MInuten kann man sich in dieser Liga einfach nicht erlauben und waren unter dem Punkt Lehrgeld zu verbuchen. Dennoch war das Trainergespann nicht unzufrieden mit dem Spiel, denn wir konnten zu Mindest phasenweise
zeigen, was in uns steckt.

Wenn es uns in den kommenden Spielen gelingt, diese Schwächephasen zu minimieren, werden wir sicher noch ein Paar Punkte holen in der Rückrunde.

T.R.

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