Unglücklich Niederlage gegen den Tabellenführer

Nach der guten Leistung im Pokal, stand für uns am Wochenende mit PSV, die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Dabei ging es gegen keinen geringeren als den aktuellen Tabellenführer. So standen elf hochmotivierte, jedoch teilweise leicht angeschlagene, Rudower am Sonntagmorgen in der Lilli-Henoch-Halle, um PSV einen harten Kampf zuliefern.

Der Start in die Partie gestaltete sich sehr ausgeglichen. Wir fanden vorne zwar schnell zu unserem Spiel, doch waren wir hinten noch einen halben Schritt zu langsam. So gelang uns mehrere Male zwar die Führung, doch glich PSV mit jedem Gegenangriff gleich wieder aus (7 Min, 4:4). Nach dieser Eingewöhnungszeit, bekamen wir hinten mehr Zugriff und provozierten immer wieder Fehler. Diese gewonnen Bälle nutzen wir und erspielten uns einen kleinen Vorsprung (12 Min 6:9). Das sah in dieser Phase sehr gut aus. Vorne mit dem nötigen Selbstvertrauen das Tor werfen zu wollen, aber auch mit dem Blick für den Nebenmann. So könnte es weiter gehen. Nur schlichen sich jetzt kleinere technische Fehler ein, die verhinderten, dass wir uns weiter absetzten (19 Min, 9:11). Stattdessen nutzen die starken PSVler diese Fehler eiskalt aus. Damit war unser Vorsprung dahin (23 Min, 11:11) und wir verloren bis zur Halbzeit völlig den Faden. Hinten den Schritt zu spät und vorne gaben wir weiter zu leichtfertig den Ball wieder her. Das ließ PSV nochmal richtig aufdrehen und so ging es mit drei Toren Rückstand in die Kabine (14:11).

Beim Tabellenführer zur Halbzeit mit nur drei Toren hinten zu liegen ist an sich gut. Doch war nach dem Verlauf der ersten Halbzeit für uns mehr drin. Bis auf die letzten fünf sechs Minuten war es ein gutes Spiel. Nur gaben wir unnötigerweise das Spiel aus der Hand. So müssten wir an die ersten 20 Minuten anzuknüpfen und daran glauben, dass wir hier Punkte mitnehmen können.

Die ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit verliefen wieder sehr ausgeglichen. Mal erhöhte PSV den Abstand auf vier Tore, mal schafften wir es auf zwei zu verkürzen. Nur blieb der Abstand in der Summe bei drei Toren (32 Min, 20:17). Doch waren wir wieder voll im Spiel. Wir erlaubten uns vorne kaum noch Fehler und gingen wieder mit mehr Druck auf die Lücken. Dadurch spielten wir entweder den Nebenmann frei oder holten einen sieben Meter raus. So holten wir innerhalb von vier Minuten den Rückstand auf (39 Min, 24:24). Auszeit PSV. Noch elf Minuten. Jetzt nicht den Kopf verlieren und genau so weiter spielen. Und die Jungs bleiben dran. Weiter mit guter Abwehr, konnten wir den Druck auf PSV aufrechterhalten. Dadurch gelang uns kurz nach der Auszeit wieder die Führung. Mit diesem Willen ging es weiter und wir schafften es sogar uns leicht ab zusetzten (44 Min 25:28). Doch verloren wir langsam die Nerven. Vorne zwei einfach Ballverluste und schon war PSV wieder auf einen dran. Statt jetzt in Ruhe unser Spiel weiter zuspielen, ging es hektisch weiter. Nach einer unnötigen 2 Minuten Strafe an der Mittellinie, bekamen wir auch gleich noch eine. Nach kurzer Diskussion mit den beiden guten Schiedsrichtern, lag wohl ein Wechselfehler durch falsches Verlassen des Spielfeldes vor. Nun ja das pfeift nicht jeder, aber am Ende auch wieder unnötig. In der Hektik kam zusätzlich noch zu einem Missverständnissen mit den beiden Schiedsrichtern, wodurch wir das Spiel fälschlicherweise in Unterzahl zu Ende brachten. In doppelter Unterzahl kämpften wir weiter und schafften es sogar nochmal in Führung zu gehen. Jedoch hatte PSV auch darauf eine Antwort und holte sich mit dem Gegenangriff den Ausgleich. Noch eine Minute. Ausspielen wird schwierig, doch in nur noch einfacher Unterzahl gab es eine Option mehr auf dem Feld. Trotz der doppelten Manndeckung schafften wir es irgendwie uns durch die Abwehr zu wurschteln und hatten die 100% Chance. Nur allein der Torwart von PSV hatte was dagegen. Mit einem starken Reflex hielt er den Ball. Statt Führung für uns, ging PSV in den schnellen Gegenangriff und erzielte 17 Sekunden vor Ende das goldene Tor (Endestand 30:29).

Da kann man kaum noch was zu sagen. Mit viel Willen und Einsatz wurde sehr gut gespielt. Nur ist dieser Sport manchmal leider so. Am Ende gewinnt die clevere Mannschaft und das war PSV. Jedoch brauchen wir uns nicht zu verstecken und können aus diesem Spiel mit viel Selbstvertrauen raus gehen.

Zum Abschluss der Hinrunde, treffen wir am Sonntag auf den TSV Marienfelde. Hier wollen wir endlich unseren ersten Heimsieg einfahren.

Gruß die mB

 

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