2. Männer: Pokalaus in Hermsdorf

Nachdem wir in den vorangegangenen Runden die Verbandsligatruppe von Ajax besiegt hatten und im Achtelfinale dann sogar die Oberligamannschaft von Blau-Weiß 90 niedergerungen hatten, wollten wir nun auch den letzten Schritt machen, um auch dieses Jahre eine Rudower Vertretung ins Final 4 schicken zu können.

Leider bescherte uns die Losfee ein („haftmittelfreies“) Auswärtsspiel, welches wir bei der SG Hermsdorf / Waidmannslust bestreiten mussten. Wenngleich der Landesligist nominell also schwächer war als die Gegner der letzten Runden, so wussten wir dennoch um die Stärke der Nordberliner, nicht zuletzt, weil unsere 1. im vergangenen Jahr an selber Stelle recht deutlich bezwungen wurde.

Die Ausgangslage war nicht optimal, da Sippo, Lars und Vossi fehlten, und als sich  bei der Erwärmung auch Tilo noch verletzte, war die Stimmung etwas getrübt. Dementsprechend verhalten gingen wir ins Spiel und lagen bereits nach kurzer Zeit mit 4:1 zurück. Dann wachten wir aber langsam auf und konnten verkürzen. Dennoch liefen wir stets einem knappen Rückstand hinterher, vor allem weil uns die phasenweise sehr offensive Abwehr des Gegners immer wieder zu leichten Fehlern brachte, die dann per Konter bestraft wurden. Da die Abwehr ansonsten aber gut stand blieben wir trotz mäßigem Spiel auf Schlagdistanz und gingen mit einem knappen 13:12 für die Hausherren in die Pause. Nun mussten wir auch noch Addi in der Abwehr ersetzen, da er bereits mit 2 Zeitstrafen belastet war.

Die 2. Hälfte begann dennoch gut und wir konnten beim Stande von 14:14 ausgleichen. Bis zur 40. Minute war das Spiel völlig offen, zwischenzeitlich spielte Hermsdorf eine Manndeckung gegen Frank und zeitweise auch noch gegen Lars, damit kamen wir aber recht gut klar. Dann aber hagelte es innerhalb von 10 Minuten gleich 6 Zeitstrafen gegen uns, die wir uns allesamt selbst zu zuschreiben hatten. Etwas schade war in dieser Phase, dass Hermsdorf in 2 bis 3 Situationen für ähnliche Fouls nicht ebenwürdig bestraft wurde. So konnte die SG ihr Überzahlspiel nutzen und vorentscheidend auf 25:20 davon ziehen. Als dann endlich auch die Hermsdorfer Spieler für ihre Fouls mit Zeitstrafen belegt wurden, keimte noch einmal Hoffnung auf und wir konnten auf 25:23 verkürzen. Bis zum 27:25 in der 57. Minute blieb es eng, der Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen. Fehlpässe und Fehlwürfe wurden abermals mit konsequentem Konterspiel bestraft. Am Ende noch mal „Alles oder Nix“, aber es half nichts mehr. Wir verloren das Spiel letztlich mit 30:25 und Hermsdorf zieht ins Halbfinale ein.

Fazit: Hermsdorf hat das erwartet schnelle Spiel konsequent durchgezogen und uns mit einer sehr offensiven Deckung häufig in Bedrängnis gebracht. Wir waren mit letztlich viel zu vielen leichten Fehlern beim Passspiel, Torwurf und Abwehrverhalten nicht in der Lage, unsere Stärken auszuspielen und mussten uns am Ende verdient geschlagen geben. Glückwunsch an Hermsdorf und viel Erfolg!

 

Gruß Tilo

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