Intersport Handballcamp

Vier Tage der Intersporthandballschule sind nun vorbei. 50 Handballkids von F- bis D-Jugend haben von Montag bis Donnerstag bis 16 Uhr in der Neuhofer Straße trainiert.

Am Montag startete das Camp um 9:30 Uhr mit einem Hüttchenklau Spiel, bei dem die Jungs gegen die Mädchen antraten. Bereits dort nahmen die Jungs und Mädels stolz ihre „Camp-Kleidung“ entgegen. In insgesamt fünf verschiedenen Trainingsgruppen wurde am Vormittag jeweils in Stationen an der richtigen Wurfhaltung, Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Spielfähigkeit gearbeitet. Nach einem Spaziergang ins Restaurant „Steckenpferd“, um dort die Mittagsmahlzeit einzunehmen, wurde am Nachmittag der Schwerpunkt auf das Spielen in Kleingruppen und Staffelspielen gelegt.

Am nächsten Tag begann das Camp nach einer läuferischen Erwärmung zur Musik, wieder mit einer Stationsarbeit bis zur Mittagspause. Nachdem alle nach dem leckeren Essen wieder in der Halle waren haben die Kids unsere Trainer Marius und Tobi durch die Halle gejagt und hatten Spaß dabei ihre Trainer auch mal an ihre Grenzen zu bringen. Nach der Pause ging es dann noch einmal an verschiedene Stationen. Zum Abschluss dieses Camp Tages haben die Kinder zusammen einen Kraftkreis geübt, bei dem sich am folgenden Tag auch ihre Eltern mal beweisen sollten.

Am Mittwoch ging es nach einem Aufwärmspiel wieder zur Stationsarbeit. Bevor die Kinder dann in die Mittagspause entlassen wurden, wurde nochmal der Kraftkreis geübt. Anschließend wurde im Steckendpferd wieder Essen für die hungrigen Kids vorbereitet. In der zweiten Trainingseinheit haben die Kinder wieder viel Handball gespielt und konnten sich noch einmal gegen Tobi und Marius beweisen. Die beiden Trainer standen jeweils im Tor und die Kinder hatten jeder die Chance aufs Tor zu werfen. Der Verlierer dieses Wettkampfs löste seine Spielschulden über 40 Liegestütz dann auch zum Ende hin ein. Zum Abschluss dieses Tages mussten nun auch die Eltern die Übungen des Kraftkreises über sich ergehen lassen. Dies haben allerdings alle mit Bravour gemeistert.

Am letzten Tag kamen dann auch noch die Torhüter*innen zu ihrem Recht und wurden mit einer super extra Torwarteinheit belohnt. Die restlichen Kinder spielten in dieser Zeit ein sogenanntes Ligaturnier auf den restlichen Hallendritteln. Gespielt wurde jeweils sechs Minuten Ablegeball. Die Mannschaft, die zum Ende der Zeit gewonnen hat durfte ein Feld weiter und ist somit eine Liga aufgestiegen. Der jeweilige Verlierer musste somit absteigen. Nachdem die Torhüter mit ihrer Trainingseinheit fertig waren machten alle gemeinsam noch einen Prellwettkampf. Einige Trainer haben während der Spielzeit Snacks als kleine Stärkung für die Pause vorbereitet. Nach der kleinen Snackpause teilten die Trainer die Kinder in vier verschiedene Mannschaften für das folgende Länderturnier ein. Die vier verschiedenen Mannschaften (Polen, Frankreich, Dänemark und Deutschland) wurden jeweils von einem Trainer betreut. Zu den ersten Spielen der Hin- und Rückrunden sind die Mannschaften zu ihrer jeweiligen Nationalhymne auf das Spielfeld gelaufen, was den Kindern neben dem eigentlichen Spiel, viel Freude bereitet hat. Zum Schluss des Turniers gingen Deutschland und Polen als Sieger hervor. Bevor das Camp sein Ende nahm, gab es nochmal einen freundlichen Ausklang mit den Eltern im gemeinsamen Kraftkreis.

Das gemeinsame Training von Jungen und Mädchen, von kleinen und großen Handballer*innen, das macht immer wieder das spezielle Flair dieses Camps aus! Besonders haben wir uns auch über externe Teilnehmer*innen des Camps aus Dahlewitz, Rangsdorf und Marienfelde gefreut, die super aufgenommen wurden und hoffentlich gerne zum nächsten Camp wiederkommen werden.

Insgesamt acht Trainer und Trainerinnen haben die Kinder in den vier Tagen begleitet, sich teilweise extra Urlaub dafür genommen und im Gegenzug neue Impulse für das alltägliche Training mit den verschiedenen Trainingsgruppen und viele positive Rückmeldungen von den Kindern erhalten.

Vielen Dank an Tobi und Marius, die diesmal die Hauptorganisation übernommen hatten. Das Camp hat gezeigt, dass HandballRudow etwas Besonderes ist und von vielen verschiedenen Leuten getragen wird. Dazu kommen tolle Mädchen und Jungs, für die es sich lohnt, jede Woche erneut in der Halle zu stehen. Danke auch an Luisa und Mannhard Bech von der Intersport Handballschule aus Kiel: ihr wart super Campleiter und an Matthi vom Steckenpferd, der jeden Tag das Essen für die hungrigen Kinder zubereitet hat!

Olivia Pemp und Anika Keller

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