Das Pferd springt nur so hoch wie es muss…

Das Wetter am heutigen Sonntag lud eigentlich zu einem schönen Herbstspaziergang ein, aber der Handball wird nun mal in der Halle gespielt. Auf dem Programm stand das Pokalachtelfinale der wB und wir durften bei der TuS Neukölln antreten. Die TuS Mädels hatten ihre ersten 4 Saisonspiele in der Liga allesamt gewonnen und somit sollte uns eine Mannschaft mit Selbstvertrauen erwarten.

Unsere Mädels zeigten zu Beginn eine sehr konzentrierte Leistung. Zielstrebig wurde der Torabschluss gesucht und anfänglich fiel pro Minute ein Tor, nach 8 Minuten stand es 8-0 für unsere Bad Girls. Die Spannung in diesem Pokalspiel war durch diesen eindrucksvollen Beginn natürlich ein wenig gewichen. Die Gastgeberinnen mühten sich trotzdem redlich unsere Deckung zu überwinden, dies gelang aber nur selten. Die teilwiese sehr lange andauernden Angriffe der TuS Mädels nahmen zunehmend das Tempo aus dem Spiel. Bis zur Halbzeit bauten wir den Vorsprung auf 16-4 aus.
Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang, allerdings hatte man zwischenzeitlich den Verdacht, dass der Coach einen Preis ausgelobt hatte für die meisten Pfostentreffer. Es waren wirklich zu viele um sie alle zu zählen, ein paar mehr und der Pfosten wäre wohl instabil geworden. Das aber nur nebenbei. Die letzte Entschlossenheit fehlte in der zweiten Halbzeit dann doch, aber das war bei dem Spielverlauf irgendwie auch OK. „Das Pferd springt eben nur so hoch wie es muss“ – umschreibt das glaube ich ganz gut. 27-10 stand es am Ende in einem Spiel, in dem alle 13 Feldspielerinnen Ihre Einsatzzeiten bekamen. Glückwunsch Mädels zum Einzug in die nächste Runde. Im Viertelfinale treffen wir dann auf die Mädels von der SG OSF Berlin.

TuS Neukölln – TSV Rudow 10-27

Sportliche Grüße vom Knipser