1. Frauen

Nachholspiel Turnsport 11 - TSV Rudow
01.02.2012

Am 29.01.2012 hatten wir endlich das Nachholspiel gegen Turnsport 11.
In der letzten Saison, in der Stadtliga, hatte man Hin-und Rückspiel verloren und das wollte man nicht wieder in Kauf nehmen.
Ich hatte mir das Spiel HSG Neukölln gegen Turnsport 11 angesehen und wusste nun wo Turnsport seine Stärken und Schwächen hatte.
In der Spielvorbesprechung stellte ich meine Mannschaft darauf ein und hoffte darauf, dass sie die Dinge auch umsetzen würden.
Es war ein relativ schnelles Spiel, in dem zu Beginn die Turnsport ?Frauen ihr Heimrecht einforderten und in Führung gingen. Nach dem ersten Schock, zeigten unsere Rudower Mädels aber, dass sie doch einiges dazugelernt hatten und dominierten eindeutig in diesen 30 Minuten. Leider zog sich unsere Kreisläuferin Svenja schon nach 10 Minuten eine Zerrung zu, so dass wir in der restlichen Spielzeit auf sie verzichten mussten! Trotzdem kämpften unsere Spielerinnen weiter, auch wenn sie wussten, dass unsere Kreisläuferin schwer zu ersetzen war. Durch gut eingeleitete Tempogegenstöße und von Melina immer wieder angesetzte Spielzüge, gingen wir mit 13:10 in die Halbzeitpause!
Genaue Anweisungen in der Halbzeitpause, an einzelne Spielerinnen, für den weiteren Spielverlauf, sollte unsere Führung ausbauen!
So gingen wir gut motiviert in die 2. Hälfte und zeigten den Turnsport Frauen, dass wir noch mehr können. Nach 40 Minuten stand es schon 17:11 und eigentlich war der Sieg vorprogrammiert! Turnsport versuchte verzweifelt aufzuholen, was Ihnen auch in den weiteren 10 Minuten nicht gelang.
Dann verletzte sich unsere Annalena am Knie, als sie von einer Gegenspielerin gefoult wurde!
Der Schreck über Annalenas Knieverletzung stecke den Mädels noch in den Knochen und Turnsport nutzte die Gunst der Stunde und versuchte den Rückstand langsam aufzuholen.
Die letzten 10 Minuten zeigten uns, dass sich im Handball auch nach so einer eindeutigen Führung das Blatt noch wenden kann!
Es wurden klaren Tore als übertreten abgepfiffen, Fouls gegen unsere Mädels nicht geahndet und Tempogegenstöße abgepfiffen! In so einer Situation fühlt man sich wirklich machtlos!!
So verloren wir dieses Spiel leider mit einem 21:23, obwohl wir bei diesem Spiel eindeutig die bessere Mannschaft waren.
Auf alle Fälle hat das wieder einmal gezeigt, dass man einfach so gut spielen muss, dass keine äußeren Einflüsse den Sieg verhindern können.

Fazit: Kritik an Schiedsrichtern zu üben liegt mir fern! Ich habe einfach im Laufe der Zeit gelernt, dass es sowieso nichts bringt und keinen Sinn macht!
Das versuche ich auch meinem jungen Team zu vermitteln!
Es gibt aber Situationen wo man von den eigentlichen Grundsätzen abweicht und eine unprofessionelle Schiedsrichterleistung in Frage stellt, gerade dann wenn es um die Gesundheit der eigenen Spielerinnen geht!


geschrieben von: Lassalle, Diana am 01.02.2012 um 19:50
Sunny
weibl. C II