weibl. C II

Nachtrag TSV Rudow vs. TuS Hellersdorf
25.03.2011

„Wir müssen hier nicht gewinnen. Wir werden einfach unser Bestes geben“, waren Franks erste Worte in unserer Spielbesprechung.  Das stimmte, denn erstens spielten wir gegen den Tabellenzweiten und zweitens wäre alles ein Erfolg, solange wir nicht wieder eine so katastrophale Niederlage wie im Hinspiel einstecken mussten.
Das Spiel begann und wir waren hellwach, konzentrierten uns und gaben alles. Die Belohnung dafür war, dass der Gegner, wie eigentlich erwartet, nicht davon ziehen konnte.
Es ging hin und her. Mal führten wir mit einem Tor, mal war Gleichstand, mal führte Hellersdorf. Am Ende der ersten Halbzeit sackte unsere Leistung jedoch ein wenig ab, was mit den vielen Auswechslungen, die Frank zu dieser Zeit vornahm, zu tun hatte. Jedoch konnten wir die Halbzeit dann doch noch mit 16 : 15 für uns entscheiden.
Die zweite Halbzeit ging zunächst genauso weiter, wie die erste beendet worden war, dachte man gerade, man könne sich vielleicht vom Gegner absetzen, zog dieser schon wieder nach. Doch Mitte der Halbzeit konnten wir uns dann doch mit 24 : 20 absetzen. Dies war vor allen Dingen unserer guten Abwehr zu Gute zu schreiben. Dafür mussten wir aber auch etliche Zeitstrafen kassieren und der Gegner bekam insgesamt fünf Siebenmeter. Hellersdorf war aber auch nicht gerade zimperlich, denn wir bekamen auch zwei Strafwürfe. Welche unerwartet verwandelt wurden.  Den Vorsprung konnten wir auf 29 : 24 ausbauen. Doch auf einmal war bei uns der Wurm drin. Wir trafen das Tor nicht mehr, doch die Gegner umso mehr. Hellersdorf kam auf 30 : 29 ran.  In der letzten Minute war die Luft dann zum Reißen gespannt. Frank nahm 30 Sekunden vor Schluss noch einmal eine Auszeit. Seine Anweisungen waren: „Ruhe bewahren und auf jeden Fall im Ballbesitz bleiben!“ Im  Klartext hieß das, dass wir nicht aufs Tor werfen sollten! Jedoch genau das tat eine bestimmte Person…Fehlwurf! Wir waren geschockt, es waren noch 15 Sekunden zu spielen. Doch unser Glück war, dass der Ball so abprallte, dass der Torwart von Hellersdorf einige Sekunden brauchte um diesen zu holen. Als der Torwart ihn dann hatte, warf er ihn zu einer Mitspielerin und diese warf natürlich sofort auf unser Tor. Wir drehten uns um und schauten dem Ball hinterher. Es verlief wie in Zeitlupe.
Düüüüüüüt. Kein Tor. Sofort entwichen uns Freudenschreie, denn wir hatten tatsächlich gewonnen! Das Unmögliche war möglich geworden. Wir waren fassungslos. Wir hatten doch tatsächlich den Tabellenzweiten mit 30 : 29 geschlagen.
 
 
Geschrieben von Bettina und Nadine
 
Leah: 1 Tor,   Dana: 1 Tor,   Nicola: 1 Tor,   Stella: 2 Tore,   Jessica A.:  5 Tore,   Jolin: 1 Tor
Nadine:  9 Tore,   Bettina: 10 Tore


geschrieben von: Hinsenhofen, Klaus am 25.03.2011 um 17:43
Alexander
männl. A