SG Westhavelland entthronte Rudower Ü40

Erste Impressionen von der 10. Ostdeutschen Meisterschaft
Hocher Besuch aus dem Fuchsbau: Silvio Heinefetter (links außen) besuchte alte Freunde aus der Mannschaft aus Aue.

Die 10. Ostdeutsche Meisterschaft der Ü40 hat einen neuen Sieger

So, nun ist sie auch schon wieder vorbei, die 10. Ostdeutsche Meisterschaft der Ü40 Handballer. Und sie hat einen neuen, verdienten Sieger. Die SG Westhavelland entthronte den Gastgeber und darf sich zumindest ein Jahr lang amtierender ostdeutscher Handballmeister der über 40-jährigen nennen.

Begonnen hat das Ereignis ja lange vor dem 13. Juni mit zahlreichen organisatorischen Besprechungen, Aufgabenverteilungen, Besorgungen, Festlegungen und sonstigen Dingen, die so ein Event nun mal mit sich bringt. Erwartet wurde schönes Wetter, viele Zuschauer und hochmotivierte Handballer. Und so kam es dann auch. Alle Mannschaften waren pünktlich in der Halle zum Mannschaftsfoto, naja bis auf Neubrandenburg. Die kamen etwas später, aber sie haben ja auch den weitesten Anfahrweg, da kann man Verständnis haben. Los ging es dann aber doch pünktlich. Gespielt wurden jeweils 2×12 Minuten in zwei Gruppen. Zunächst mal innerhalb der Gruppen Jeder gegen Jeden und anschließend dann die Überkreuzspiele mit Halbfinale und Finale.

In der Gruppe A gewann der EHV Aue ihre beiden Gruppenspiele gegen Motor Arnstadt mit 12:8 und gegen Neubrandenburg mit 11:8, Arnstadt konnte sich dann gegen Neubrandenburg mit 14:11 durchsetzen. Folglich landete Aue auf dem 1. Platz dieser Gruppe und verwies Arnstadt auf Platz 2, Neubrandenburg musste sich mit dem 3. Platz zufriedengeben.

In der Gruppe B gewannen zunächst die Routiniers des HV Glesien gegen den Neuling SG Westhavelland mit 13:10. Glesien musste sich dann aber mit 8:13 gegen den TSV Rudow geschlagen geben. Da Westhavelland dann aber gegen uns mit 13:10 gewann, sah die Reihenfolge in dieser Gruppe vor den Halbfinals wie folgt aus: 1. TSV Rudow, 2. SG Westhavelland und 3. HV Glesien. Alle mit 2:2 Punkten, nur eben mit einem etwas anderen Torverhältnis.

Somit standen die Paarungen für die nun folgenden Spiele fest. Im ersten Halbfinale trafen Motor Arnstadt auf den Gastgeber und Titelverteidiger TSV Rudow. Ich werde mir Bemerkungen über unsere schlechte Leistung in diesem Halbfinale ersparen. Klar ist, Arnstadt hat bravurös gekämpft und unsere Schwächen geschickt und gnadenlos bestraft und uns mit 14:11 geschlagen. Am Ende stand somit ein völlig verdienter Sieger als erster Finalteilnehmer fest. Das zweite Halbfinalspiel bestritten EHV Aue und die SG Westhavelland. Beide Mannschaften verdientermaßen sowohl bei diesem Turnier dabei als auch im Halbfinale. Sie spielen erfrischend schnellen und spielerisch ausgezeichneten Handball. Am Ende konnte sich Westhavelland mit 10:7 durchsetzen und stand somit als Finalteilnehmer Nummer zwei fest.

Um die goldene Ananas und somit Platz 5 traf der HV Glesien auf die Fortuna Neubrandenburg. Vermutlich war bei Glesien etwas die Luft raus nach den anstrengenden Gruppenspielen und sie mussten sich nach einer Torreichen Partie mit 14:17 geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 gewann Rudow dann gegen den EHV Aue und das unter den Augen eines Prominenten Besuchers. Silvio Heinevetter hat alte Weggefährten von Aue besucht und saß auf deren Bank. Wurde aber nicht eingewechselt … Gott sei Dank!

Der Höhepunkt dann das Finale. Motor Arnstadt gegen die SG Westhavelland. Ein zum Abschluss schönes Spiel mit einem am Ende verdienten Sieger. Westhavelland setzte sich mit einem ungefährdeten 15:10 durch und darf sich nun amtierender Ostdeutscher Meister der Ü40 Handballer nennen. Ein ganz herzlicher Glückwunsch an dieser Stelle von uns. Arnstadt hat sich die Möglichkeit einer Steigerung für das nächste Jahr offen gelassen … so agieren halt nur Routiniers.

Ich denke es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen wieder einmal Spaß gemacht hat. Wir möchten es nicht versäumen uns bei allen Organisatoren, Helfern, Spendern, Mannschaften, Betreuern, Schiedsrichtern, Kampfgerichtlern usw. ganz herzlich für den Einsatz und die Hilfe bedanken. Ohne Euch hätten wir das Ganze nicht organisiert bekommen. Am Schluss natürlich auch ein besonderer Dank an die Zuschauer, die zahlreich an diesem Tag in die Halle gefunden haben, um die Mannschaften zu unterstützen.

Abgerundet hat die ganze Sache dann die anschließende Abendveranstaltung am Steckenpferd, bei der wir bei Musik und Tanz unsere reichlich verlorenen Flüssigkeitsreserven wieder in aller Ruhe auffüllen konnten.

Wir würden uns auf jeden Fall freuen, wenn wir beim nächsten Mal wieder dabei wären, vielleicht ja dann beim neuen Ostdeutschen Meister, bei der SG Westhavelland. Allerdings müssen wir uns dafür zunächst mal qualifizieren. Wir werden uns bemühen.

Mit sportlichem Gruß, der TSV Rudow

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Gruß Heimo

weitere Bilder…

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