37:15 – Ü40 weiterhin ohne Verlustpunkt

Man könnte fast der Meinung, sein dass der HVB diesen „Großkampftag“ mi OSF so geplant hat. Zuerst trat die Ü32 in der Geisbergstraße an und konnte einen 37:15 Erfolg verbuchen. Dann waren die Frauen in der Sporthalle Schöneberg an der Reihe. Leider reichte es hier nicht zum Sieg. An den zahlreich erschienenen Zuschauern kann es nicht gelegen haben, die haben ihr Bestes gegeben, nämlich die Stimme. Anschließend, Spielbeginn 20 Uhr, durfte dann die Ü40 das Parkett betreten und das erste Spiel im Jahr 2015 bestreiten. 20 Uhr, das ist ganz schön spät, zumindest für uns ältere Herrschaften. Normalerweise macht man sich da langsam bettfein.

Henny, der Aushilfscoach, der seine Sache am Nachmittag mit der 4. Männer sehr gut gemacht hat, durfte seine Verantwortung wieder an den „First-Coach“ abtreten. Wer nicht abgetreten war, waren unsere treuen Zuschauer. Das Bitten und Betteln bei Joker Tatjana (siehe Spielbericht 4. Männer) hat geholfen. Wir konnten mit dieser prominenten Unterstützung nur gewinnen. Wiebke und Katrin komplettierten das weibliche Unterstützertrio.

Leider war kein Schiri vom Verband benannt, so dass jemand von Friedenau die Verantwortung übernahm. Gleich mal vorab, er hat seine Aufgabe hervorragend gelöst. Es gab keine Meckerei, wie es sonst so üblich ist. Es gab auch keinen Anlass dazu, da das Ergebnis ziemlich schnell ziemlich klar war. Das zwischenzeitliche 7:0 zeigte dem Gegner, dass wir hier Siegambitionen hatten.

Übrigens ist die Schöneberger Sporthalle konditionelle Schwerstarbeit für jeden Torhüter. Warum? Der Ball, wenn er nicht im Tor landet, liegt irgendwo an den “Vorhängen“, die sich gefühlte 10m hinter dem Tor befinden. Ich sag‘s doch – Schwerstarbeit. Mit 20:5 ging es in die Kabine. Bis hierher hat Taktikfuchs H.K. alles richtig gemacht. Daumen hoch!

Der Beginn der zweiten Halbzeit war etwas zäh, die Abwehrleistung eher nicht gut und auch im Angriff kann man an der Chancenverwertung noch etwas arbeiten. Man muss doch Ziele haben, oder? Irgendwie kriegten wir uns ein. Man hat gegenüber den Zuschauern eine gewisse Verantwortung. Ich könnte jetzt behaupte, dass das Spiel bis zum Ende so vor sich hinplätscherte. Tat es aber nicht. Irgendwann hatte Henny eine verwegene Idee. Wir spielen mal kurzerhand eine 5:1-Deckung. Normalerweise keine große Sache, aber der alte Mann wollte unbedingt vorne spielen. Henny, nimm‘ andere Pillen, die jetzigen sind nicht gut für Dich. Ich kriege da Angst!!! Angst habe ich auch bekommen bei einem unserer Konter. Der Ball wird in Richtung Mittellinie gespielt und Tibor, seines Zeichens Konterspezialist, kommt von seiner rechten Außenbahn und will den Ball aufnehmen. Pustekuchen! Axel kommt von links und schnappt ihm den Ball vor der Nase weg und macht dann das Tor. Majestätsbeleidigung! Skandal! Ich gehe mal davon aus, dass diese Situation noch ausgewertet werden wird. Auf jeden Fall sorgte die Szene für Heiterkeit auf Bank und Spielfeld. Damit standen am Ende 6 Tore für Axel auf dem Spielformular, Tibor hatte derer nur 5. Danach waren die Höhepunkte gegessen. Das Spiel endete 37:15, exakt das gleiche Ergebnis, das vorher die Ü32 gegen OSF erreicht hatte. Zufälle gibt’s!