Ü32 schlägt Narva mit 22:16

Es ging um nix mehr; und nur deshalb traut sich Harry mit einer mageren Mischung von 9 Feldspielern und 2 Torhütern aufzulaufen. Eigentlich nicht seine Art. Aber da wir aus den vergangenen Spielberichten von Narva ja wissen, dass bei denen auch immer mindestens die Hälfte der Spieler unpässlich ist, dürfte also kein nennenswertes Ungleichgewicht entstehen. Naja, auf dem Spielformular stand dann doch einer mehr beim Gegner. Harry wurde nervös. Erkennt man immer daran, dass er apathisch auf der Bank sitzt während wir uns warm machen.

Und damit das alles nicht zu aufregend wird, legten wir gleich mal mit 5:0 vor. So geht das. Wir sind halt besorgt um unsere herzschwachen Teammitglieder. Nun muss man außerdem wissen, dass der Druck enorm auf uns lastete. Das neu ausgegebene Ziel lautete nämlich ungeschlagen die Saison zu beenden. Das fiel uns auch prompt in der 9. Spielminute wieder ein, nachdem Narva ein Timeout genommen hatte, und forderte seinen Tribut. Unzählige Pfostenwürfe und gehaltene Bälle vom gut aufgelegten Narva-Keeper erlaubte es dem Gegner auf ein 7:9 heranzukommen. Hätten wir alle Würfe verwandelt, die man so üblicherweise als 100%ige einstufen würde, ich glaube die Messe wäre nach 15 Minuten gelesen gewesen. Aber so ist das eben. Aber wenn es vorne nicht sein soll, dann muss es eben hinten klappen. Das klappte dann auch und so blieb es bis zur Halbzeit bei den 7 Treffern für Narva. Und wir legten noch viere drauf. Ab in die Kabine mit einem 6 Tore Vorsprung.

Die zweite Halbzeit war wenig aufregend. Wir verwalteten unseren Vorsprung, zimmerten den einen oder anderen Ball noch an den Pfosten oder in Gegners Hände und gewannen wenig spektakulär, aber irgendwie dann doch verdient mit 22:16. Eine durchaus solide Leistung. Und das, obwohl wir quasi von der Meisterehrung direkt in die Halle in Friedrichshain gestolpert sind. Restalkohol inklusive. Aber alles nicht schlimm, schließlich waren wir laut Trainer an diesem Wochenende im Feiermodus. Schnell noch das Ü40 Spiel absolviert und anschließend zum Griechen den gesenkten Pegel wieder anheben. Auch darin sind wir gut. Meisterlich eben.

Gruß – Axel

 

TW: Kossi, Uwe R.

Hagi, Tilo (4/2), Axel (5), Marian, Tibor (3), Flo (1), Otthi (2), Grali (4), Huutsch (3)