Ü32 bereits vorzeitig Berliner Meister!!!

Mit einem 25:19 Sieg gegen die Füchse haben wir am Sonntagvormittag bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison den Sack zugemacht und die Meisterschaft für uns entschieden. Mit 5 Punkten Vorsprung uneinholbar sind die beiden letzten Spiele gegen Narva und OSF eigentlich nur noch dem Spaß an der Sache gewidmet.

Die Herren Huutsch, Kosche und Otthi kamen rechtzeitig aus dem Höhentrainingslager zurück und Christoph Kaminski wurde aus der Leipziger Region eingeflogen, um auf der Torwartposition den kränkelnden Uwe R. zu unterstützen. Alle anderen Totwächter waren anderweitig verplant oder sonst wie beschäftigt. Also mal an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an beide, dem einen für sein aufopferungsvolles Erscheinen trotz eines gefährlichen und immer gern unterschätzten grippalen Infekts und dem anderen, weil er den weiten Weg aus dem Sächsischen auf sich genommen hat.

Wir, also Harry, war bereits vor dem Spiel hochkonzentriert, ich würde sogar fast sagen für seine Verhältnisse emotional erregt. Das hat sich dann auch ganz prima auf die Mannschaft übertragen und so starteten wir deutlich unter unseren Möglichkeiten. Nach 4:8 und einer mittelmäßigen Abwehrleistung, musste der Trainer etwas ändern. Und er änderte. Er ersetzte einen Spieler, der namentlich nicht genannt werden will. Und schon starteten wir einen 8:1 Lauf. Die Abwehr stabilisierte sich und wir konnten unsere gefürchteten Konter laufen. Also gefürchtet sind die meistens von uns selbst. Wie dem auch sei, wir schafften es zumindest den einen oder anderen Ball im gegnerischen Netz zu versenken. So recht herausheben möchte man in dieser ersten Hälfte noch keinen Spieler, aber das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. 12:9 der Stand nach 30 Minuten und wir waren bereit für die Kabinenpredigt. Ein Umstand sei an dieser Stelle noch erwähnt, das Schiedsrichtergespann griff hart durch und verteilte munter 2 Minutenstrafen. Zur Halbzeit war das noch einigermaßen ausgeglichen auf beiden Seiten. Füchse 3, Rudow 5. Soweit so gut, ab zur Predigt.

Anders als zu Beginn starteten wir gut und machten da weiter, wo wir aufgehört hatten. Nicht selbstverständlich, weil wir normalerweise von Harrys Kabinenansprachen immer sehr aufgewühlt sind. Beim Stand von 19:12 hatten wir dann mit 7 Toren den größten Abstand herausgearbeitet. In dieser zweiten Hälfte kann und muss man einen Spieler sicherlich lobend erwähnten. Flo machte heute souveräne 9 Tore vom Kreis. Alle Bälle sicher gefangen und ebenso sicher verwandelt. Hervorragend in Szene gesetzt von Marian, Tilo und Tibor, denen es immer wieder gelang den Ball durch die dichte Füchse-Abwehr an den Kreis abzulegen. Das Flo hin und wieder vergaß, dass er zur Abwehr rauskommen sollte, kann und sollte man an dieser Stelle verzeihen. Wir hielten den Vorsprung über die gesamten 30 Minuten in etwa konstant und gewannen am Ende doch deutlich mit 25:19. Und das, obwohl die Schiedsrichterinnen uns noch 6 Zeitstrafen verpassten und deren Null für die Füchse. Also am Ende 11:3 Zeitstrafen! Aber Rabauken sind wir deshalb nicht, schließlich gingen 4 der 11 Zeitstrafen auf das Konto von, nennen wir es mal, empfundener verbaler Entgleisungen. Übrigens nicht nur von Spielern auf dem Feld, nein auch von solchen, die sich auf der Bank sitzend in sicherer Entfernung zum Schiedsrichter wähnten (vielen Dank an Uwe R. für die zwei Kisten). Die anderen beiden Kisten kommen übrigens von Kosche und Huutsch. Den beiden kann man das aber nicht übel nehmen. Die kamen vom Skiurlaub, und auf Pisten wird ja bekanntlich ordentlich rumgepöbelt. War halt noch so drin. Alles in allem also 22 Minuten Unterzahl und trotzdem gewonnen. Saubere Leistung.

Die 6. Meisterschaft in Folge und lies sich nicht verhindern. Auch das Wetter hat gepasst, wie eigentlich immer, wenn wir in der Cyclopstrasse feiern.

Gruß – Axel

 

TW: Christoph K, Uwe R.

Tilo (5/1), Axel (2), Marian (2), Addi (2), Tibor (4), Kosche (1), Grali, Benny, Flo (9), Otthi, Huutsch