Kein Pokal, aber ein Team gewonnen

Am Samstag folgte die männliche E-Jugend einer Turniereinladung nach Frankfurt/Oder zum 1.HSC 2000 – Oderpokal 2017.

Eigentlich sollte die „alte“ E-Jugend zu diesem Turnier aufbrechen und Handball Rudow dort vertreten. Aufgrund der Berliner Quali in der neuen männlichen D-Jugend mussten wir mit einer Mischung aus 2007ern und frischen 2008ern antreten. Dazu kamen noch kurzfristige Krankmeldungen und Verletzungen. Somit fuhren vier ehemalige Mini’s und vier gestandene 2007 Spieler zu diesem sehr stark besetzen Turnier. Spitzenteams aus Brandenburg, ein polnischer Verein und die SG Rotation Prenzlauer Berg waren unsere Gegner. Allesamt durchgehend mit den „alten“ E-Jugend Jahrgängen am Start.

Es hagelte sechs harte Niederlagen und wir erreichten den 7. Platz in dem gut organisierten und durchgeführten Turnier.

Unsere Gegner HSC 2000 Frankfurt, VfL Potsdam, Ludwigsfelder HC, OSG Fredersdorf-Vogelsdorf, SG Rotation Prenzlauer Berg und UKS MIS Gorzow waren uns alle mal mehr, mal etwas weniger weit Überlegen. Spielerisch aber vor allem körperlich war gerade für unsere kleinen Rudower nicht viel zu holen.

Kurz gesagt dieses Turnier kam mindestens ein Jahr zu früh für unsere Jungs.

Trotz der Niederlagen zeigt unsere Jungs ein unglaublichen Kampfgeist, Teamgeist und Einsatzwillen. Auch bei einem Spielstand von 3:12 wurde der zwei Köpfe größere und doppelt so breite Gegenspieler noch bearbeitet oder es wurde versucht sich durchzusetzen um ein Tor zu werfen. Unsere Jungs feuerten sich gegenseitig an und sprachen sich Mut zu. Trotz der Niederlagen stand das Team zusammen und es wurde nicht gemeckert. Natürlich mussten immer wieder mal Tränen und schlechte Stimmung verarbeitet werden. Aber ein tolles Team fängt sowas auf. Ein besonderes Lob geht an unseren Luca (und seine Eltern) der sich Freitagabend an der Hand verletzte und trotzdem am Samstag um 8.30 Uhr in Frankfurt/Oder stand und das Team als Co-Trainer unterstützte. Konnten wir keinen Pokal nach Rudow mitbringen so melden wir einen blutigen Ellenbogen, einen angeschlagenen Schneidezahn und ein Loch in der Torwarthose die den Rudower Kampfgeist zeigen.

Mein Dank geht an die Turnierleitung für ein gut organisiertes Turnier, die mitgereisten Eltern und vor allem an Oskar, Freddy, Felix, Richard, Matti, Noah, Paul, Luca und Lasse für ihren Einsatz.

Jungs macht weiter so, trotz der Niederlagen macht es Spaß den Teamgeist zu erleben.

Gero