Die männliche D1 bei den 23. Lübecker Handballtagen

Am Freitag machte sich die männliche D1 auf zu den 23.Lübecker Handballtagen. In den drei Bussen waren auch noch viele weitere Rudower Jugendmannschaften dabei. Alle Spieler, Trainer und Betreuer freuten sich auf drei tolle Tage. Laut Wetterbericht war auch wieder Regen angesagt (der dann auch wirklich drei Tage anhielt) – das kannten wir aber schon aus dem letzten Jahr. Noch am Freitag hatten wir abends unser erstes Spiel und trafen dort auf einen ganz großen Namen.

Gegen den THW Kiel kamen wir gut ins Spiel und lagen auch schnell 3-0 in Führung. Durch mehrere Wechsel ( jedes Kind soll spielen und das ist auch gut so !) verloren wir leider den Faden und dann auch noch das Spiel unglücklich mit 3-5.

Nach einer vermutlich nicht ganz so langen Nachtruhe war unser nächster Gegner am Samstag die Mannschaft vom TSV Esingen. Hier machten wir ein wirklich gutes Spiel, mussten aber unglücklich mit dem Schlusspfiff den 5-5 Ausgleich hinnehmen.

Ein Punkt aus den ersten beiden Spielen. Nach zwei ordentlichen Partien war hier mehr drin, Fortuna aber nicht auf unserer Seite.

Gegen den TSV Bargteheide (3-12) waren wir chancenlos, und auch gegen den Gastgeber MTV Lübeck unterlagen wir auf dem Center Court am Marktplatz in Lübeck verdient mit 7-8. Da wir fast ausschließlich mit dem jüngeren Jahrgang in der D1 spielen, waren die körperlichen und auch spielerischen Unterschiede klar zu sehen. Die Anstrengung der beiden Tage ging ebenfalls nicht spurlos an den Kindern vorbei. Der Einsatz hat aber gestimmt und das zählt!

Am letzten Tag starteten wir dann im Achtelfinale um den „B-Pokal“ gegen den HTSBW96 Handball.

Gegen einen sehr schwachen Gegner konnten wir hier klar mit 19-2 gewinnen.

Im Viertelfinale trafen wir dann auf die SG Wift Neumünster. Nach dem klaren Sieg merkte man schon beim Aufwärmen die Unkonzentriertheit und Überheblichkeit einiger unserer Spieler.

Dies übertrug sich auf das Spiel, am Ende unterlagen wir mit 4-5 gegen einen wirklich mehr als schwachen Gegner.

Jegliche Anweisungen der Trainer wurden entweder ignoriert oder das Gegenteil gemacht. Aber wenn man schon in der Ansprache vor dem Spiel nicht zuhört oder gar zu spät da ist verwundert das nicht wirklich. Hinzu kamen ein paar Disziplinlosigkeiten, die das Fass zum Überlaufen brachten, und somit war dieser Abschluss-Auftritt an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Alles kann man leider auch nicht auf die langen Tage und die Müdigkeit schieben…

 

Fazit: Wir haben uns als fast durchweg jüngerer Jahrgang am Anfang gut verkauft, dann aber leider stark nachgelassen. Ein riesen Dank an alle Trainer und Betreuer der Rudower Mannschaften! Ohne Euch wäre eine solche Fahrt nicht möglich!

Einen besonderen Dank an Thilo, der sich mit vollem Einsatz die drei Tage um die Mannschaft gekümmert hat, und nun auch noch die nächsten Wochen mit der Verteilung der übrig gebliebenen Kleidungsstücke zu tun haben wird.

 

Karsten Schubert