männl. C I
Nach dieser kurzen winterlichen Pause und der Tatsache, dass alle unfallfrei aus dem Skiurlaub gekommen sind, waren die Umstände vor dem Heimspiel gegen die SG Hermsdorf/Waidmanslust keine besonders guten. Da fehlten Spieler wie Pascal Brunk, Pascal Krüger, Dario Brandes, Achim Wunder und der 2. Torwart Viktor Scharfenberg. Und als ob das nicht schon genug sei, musste leider auch noch Carsten Krüger sich seiner starken Grippe hingeben und fehlte somit dem Team. Es gilt daher immer noch das positive herauszuziehen und da waren durchaus ja noch Spieler vorhanden, die das Ding schon ordentlich über die Bühne bringen werden und die Trainerbank sollte mit mir und Claudia Bahn ja auch nicht unbesetzt bleiben. Der Personalmangel sollte andere Spieler in die Verantwortung nehmen und bot somit Chancen für jedermann. Was die Jungs dann im ersten Durchgang auf die Platte zauberten, konnte sich durchaus sehen lassen. Insbesondere ein Antonio Fiorenza überzeugte auf der Rückraum Mitte Position, welche nicht gerade zu seinen Lieblingspositionen gehört. Doch er organisierte mit seinen Halben sehenswürdige Angriffe und blieb stets selbst torgefährlich. Ebenso war es Florian Bahn, dem links wie rechts über 50 Minuten einiges gelingen sollte und ein gutes Spiel absolvierte. Zwar war der Anfang ein wenig holprig und es dauerte 3-4 Minuten bis wir das erste Tor geworfen hatten, wo wir zuvor schon 3 hundert prozentige liegen gelassen hatten, aber als der Knoten erst mal geplatzt war, stellte sich Zufriedenheit ein, denn man brachte es in 25 Minuten zu einem 17:3 Halbzeitstand. Das zeigt die gute Einstellung in der Abwehr, aber auch Daniel Lendrat konnte sich im Tor einige Male bestens auszeichnen. Ein Lob sollte noch genannt werden, denn auch Niklas Lange, der 50 Minuten, aufgrund fehlender Spieler, zum Einsatz kam, zeigte eine ansprechende Leistung und war einer derjenigen, die ihre Chancen nutzten. Um die Lobeshymnen aber nun ein wenig zu bremsen, kommt nun der Kommentar zur 2. Halbzeit, die hoffentlich zum Nachdenken anregt. Das man nach einem 17:3, die Einstellung einen Gang zurückfährt, ist sicherlich vertretbar, aber die Mannschaft ließ nun einiges mehr vermissen. Einfache Dinge sollten nun nicht mehr beherzigt werden, zu sehr schlich sich der Schlendrian ein. 7 Minuten dauerte es, bis wir im 2. Durchgang das gegnerische Tor trafen und das lag nicht an, erstärkte Hermsdorfer, sondern an eigenes Unvermögen im Abschluss. In der Abwehr hätte man nichts großartiges vollbringen müssen, man hätte nur ?normal? seinen Job machen müssen und zwar jeder einzelne auf seiner Position. Doch da war es wieder passiert. Hier und da wurde einfach mal ganz kurz abgeschaltet und der Gegner hatte leichtes Spiel. Na sicherlich ist das wieder Jammern auf hohem Niveau, aber man kann es ja auch als eine Zusatzaufgabe sehen, die wir nun schon seit einigen Spieltagen versuchen zu bewältigen. Nämlich die, dass man über beide Halbzeiten eine ansehnliche Leistung zeigt oder zu mindestens im 2. Durchgang nicht so drastisch einbricht und abbaut. Aus dem 2. Durchgang resultierte ein 15:13. Eine Tatsache, die so unglaublich paradox erscheint. Endstand 32:16
Es folgt eine attraktive Phase in der Saison, denn nun kommen Spiele auf uns zu, die jedem Spaß machen sollten und wofür es sich lohnt, hart zu trainieren und sich mit Mannschaften messen zu dürfen, die auf dem selben Niveau agieren.
Nächster Spieltag: 18.02.2012 gegen SG Preussen/Lira. Anpfiff 14 Uhr - Wedellstraße
Tor: Lendrat
Feld: F.Bahn (5), T.Bielzer (4), F.Buchwald (1), A.Fiorenza (8), A.Hallmann (2), N.Hauschild (8), N.Lange (2), M.Müller (2)
geschrieben von: Schulz, Sebastian am 14.02.2012 um 19:04















