männl. B I

Deutliche Schlappe gegen den BSV 92 in eigener Halle
21.03.2011

Es war ein Spiel zweier Tabellennachbarn und doch wurde es ein Debakel, eine Demonstration, wie es aussehen kann und wie es nicht aussehen darf.
Von Beginn an wacher, frischer und siegessicherer wirkend, agierte die Mannschaft des BSV 92, dem hatten wir gar nichts entgegenzusetzen und so war es kaum verwunderlich, dass die erste Halbzeit eigentlich nicht zu beschreiben verlief.
9:17, das stand zum Pausenpfiff auf der Anzeigetafel, doch war es weniger der BSV der daran die Schuld trug, als wir selber, denn wir machten technische Fehler, verwarfen freie Bälle, haben insgesamt zu überhastet geworfen und nicht den freien Mann gesehen.
Die Abwehr ein Schweizer Käse, mit Löchern so groß wie Scheunentore, das lud den Gegner ja förmlich ein uns abzuschießen.
Sicher, gerade die wichtigen Rückraumspieler, Justin, eigentlich noch krank im Bett, Steini, lange wegen einer Schulterverletzung ausgefallen, waren nicht im Vollbesitz ihrer notwendigen Kräfte, aber das es dann gleich so bei der gesamten Mannschaft ausgesehen hat....
Einzig Jeremy versuchte zumindest in der ersten Halbzeit noch mit guten Paraden die Truppe im Spiel zu halten, wurde dabei aber sträflichst allein gelassen, von einer Abwehr, die sich so eigentlich nicht nennen darf.
Das tat manchmal schon weh, wie einfach es den BSV'ern gemacht wurde.
In der Pause auf die Fehler einzugehen war in meinen Augen extrem schwierig, da es an und für sich überall haperte, insbesondere jedoch an der gezeigten Einstellung zum Spiel selber.
Dennoch war immer noch alles möglich im Handball kann ja viel passieren, doch es tat sich gar nichts, weiterhin konnte der BSV machen was er wollte und wir rannten hinterher.
So wurde das Spiel dann in der Höhe deutlich verloren, was angesichts der Komplettheit unseres Kaders, lediglich Marc Möller fehlte verletzungsbedingt, doch schon sehr schade war.
Bedanken möchte ich mich dennoch gerade bei den Spielern, die verletzt, krank oder sonst wie verhindert gewesen wären, sich aber in den Dienst der Truppe stellten und erschienen sind, es half nur leider sehr wenig.
Als Fazit stelle ich mal fest, dass zu viel wieder einmal auf Steini abgewälzt wurde und dabei der eigene Druck zum Tor in Vergessenheit geriet, eine Mannschaft sollte ausnutzen, einen gefährlichen Rückraumspieler zu haben, aber nicht alles muss dann auch ausschließlich über ihn nur laufen.
Alle können Tore werfen, haben sie oft genug bewiesen, nun müssen sie nur noch dran glauben.
Tschö der Hagi
 
Tor: Jeremy Jäckel
Feld: Fredric Herz 3; Fabien Baack 1; Maximilian Pindric 1; Jan Pickbrenner 1; Jannik Brandt 2/2; Dominik Steinbuch 9; Justin Drechsler 3; Nigel Weber 1; Merlin Blom; Jan-Ole Hauschild 2; Julian Ibsch
 


geschrieben von: Hagenstein, Alexander am 21.03.2011 um 09:56
Tobias
2. Männer