männl. A II
Mit Max Scholz und Max Pindric zwei Spieler als Aushilfe mitgenommen, sollte das neue Jahr spielerisch nun auch endlich begonnen werden.
Gut aufgestellt und mit einer vier : zwei Abwehr gegen den starken Rückraum der Pfefferwerker ordentlich eingestellt, ging es los.
Doch schon von Beginn an und leider fast das ganze Spiel hindurch wurde klar, warum wir in der Tabelle die schlechteste Abwehr haben, es gibt einfach zu wenige, die tatsächlich auch mal zu packen, die meisten Spieler winken den Gegner fröhlich einladend vorbei und gestatten ungehindert das Torewerfen.
Es war zum wahnsinnig werden.
Im Angriff jedoch konnte man recht konsequent dagegenhalten und sich immer wieder ran und auch am Gegner vorbei kämpfen.
Leider wurden auch hier einige hochkarätige Chancen ausgelassen.
So war unsere höchste Führung eine von 4 Toren und der höchste Rückstand, genau zum Ende des Spiels hin, 2 Tore beim Stand von 26:24.
Dennoch hatten wir knapp dreißig Sekunden vor Schluss die Möglichkeit dieses hart umkämpfte Spiel zu gewinnen, hatten wir doch den Ball erobert und ich die grüne Karte genommen.
Ansage war es, den Ball von der halblinken Position erst nach Linksaußen und dann komplett nach rechts durch zu spielen.
Doch leider war mein Ziel, Zeit zu gewinnen, bevor wir dann in den Zweikampf gehen, um Freiwürfe zu erzielen, durch eine halbherzige Aktion schon von Rückraummitte zerstört worden.
So verloren wir vollkommen unnötig früh den Ball und gingen dann nicht einmal konsequent gegen den Ball und Gegner vor, um das Gegentor zu verhindern, welches dann auch folgerichtig fiel.
Wieder war es zum wahnsinnig werden.
Dennoch bleibt als Fazit stehen, dass die Mannschaft sicher einen Punkt gewonnen hat, denn das Hinspiel ging ja verloren.
Ausserdem hat die Mannschaft Kämpferherz und Character gezeigt, wurde sich doch über das ganze Spiel hinweg am Riemen gerissen und ordentlich gekämpft.
Sicher hatte dieses Spiel auch gar keinen Sieger verdient, haben doch beide Teams toll gerackert.
Aufstellung:
Tor: Maximilian SCHOLZ
Feld: Maximilian Pindric 6; Jan Misselwitz 1; Lennart Binscheck 2; Janis Doering 2; Tim Köhler 7/2; Jonathan Klotz; Thomas Schulz 1; Timon Lorke 2; André Dornfeld 1; Sebastian Keil4 und Robin Dratwa 3
geschrieben von: Hagenstein, Alexander am 09.01.2012 um 16:37















