männl. A
Der Siegeswillen und das Adrenalin, es war beides deutlich zu spüren und förmlich in der Kabine zu riechen, eine eingeschworene Truppe im Gefühl,gemeinsam alles für das Ziel zu geben.
Sehr stark begannen beide Mannschaften, es war ein Schlagabtausch, bei dem sich schon früh abzeichnete, hier wird sich nichts geschenkt.
Mit glanzvollen Paraden verhinderte Jan Vogt zu Beginn früh einen Rückstand, im Gegenzug dann schnelle Tore über den Kreis oder die Außen.
Schon nach wenigen Minuten waren die Emotionen am Siedepunkt angelangt und kochten auch kurz mal über, als einer der Spandauer Spieler nach einem Gerangel, mit Robert ebenfalls zwei Minuten gezeigt bekam und mit dem Ball in der Hand an meiner Bank vorbeiging, den Ball in Richtung meiner Bank warf, mich an den Beinen traf und daraufhin ein wenig zu hart mit rot bestraft wurde.
Doch Fingerspitzengefühl war hier nicht zu erwarten und es sollte sich zeigen, dass der Verband gut daran getan hätte zu einem derartigen Spitzenspiel ein Gespann und nicht einen einzeln pfeifenden Schiedsrichter anzusetzen.
Auch die Frage des Schiedsrichters, wie viele Schiedsrichter die jeweiligen Mannschaften stellen, er stellte dieser Holger Naß, war unangebracht, da seine Leistung ja nicht damit zusammenhängt.
Doch allem zum Trotz und egal, das Spiel war phasenweise wirklich spitzen klasse und von beiden Mannschaften mit hohem Tempo geführt, leider verstanden meine Spieler nicht immer, was ich in den vergangenen Trainingseinheiten von ihnen wollte, auf der Platte auch umzusetzen.
So durfte "Fred" insgesamt elf Tore werfen und wurde dabei nicht einmal richtig, wie von mir gefordert frühzeitig angenommen.
Eine Führung zur Halbzeit war uns leider nicht vergönnt, da es einige Unstimmigkeiten gab, die ich hier aber nicht weiter kommentieren möchte, Fakt ist aber, dass es aus den Reihen der Narva- Spieler, welche allesamt als Zuschauer fungierten doch auch fragende Gesichter bei Entscheidungen und auch Empörung gab.
Doch was nutzt es hier darüber zu klagen, nichts.
So lagen wir leider unverdientermaßen mit zwei Toren, 17:19, zur Halbzeit zurück.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt, es gelang einfach in keinster Weise mehr eine ähnlich starke Leistung zu vollbringen, wie in der ersten Halbzeit, in der Robert quasi machen konnte was er wollte, es waren Tore.
Über 20:21 und schließlich dem Rückstand von 24:34 ging es dann zum Endstand von 27:35 in der Höhe dann nicht einmal unverdient, da wir uns in der Mitte der zweiten Halbzeit ganz schön hängen ließen.
Somit ist er geplatzt der Traum einer Meisterschaft in der A- Jugend.
Ich möchte hier noch einige Worte zu dem Eintrag des spielleitenden Menschen finden, es ist schlichtweg FALSCH, dass DIVERSE ZUSCHAUER ihn persönlich beleidigten, es ist RICHTIG, dass er als
Allerdings braucht er kaum am Kampfgericht nach Ordnern zu fragen, die es in dieser Spielklasse ganz sicher auch bei keiner anderen Jugendmannschaft gibt.
Und auch ein Ordner hätte es wohl kaum erreichen können, dass eine verbale Entgleisung getätigt wird.
Und auch sollte er, bevor er gewisse Äußerungen tätigt, sich mal seiner eigenen Leistung überdenken, denn die war in meinen Augen mangelhaft und auch spielentscheidend.
Aufstellung:
Tor: Jan Vogt und Sascha Wolf- Proßwitz
Feld: Jan Pickbrenner; Jan- Ole Hauschild 1/ 1; Tobias Wolff; Michael Schleiden 5; Nicolas Tellner 3; Julian Ibsch 1; Marc Kolbe; Robert Kurze 8; Danny Huwe 2; Yannic Berger 4; Jann Götte 3
geschrieben von: Hagenstein, Alexander am 14.02.2012 um 10:42















