TSV Marienfelde versus TSV Rudow 4. Männer – ein bekanntes Duell aus der zurückliegenden Saison

Mit dem Pokalspiel ist sie nun eröffnet worden, die Saison 2017-2018, wir durften nach Marienfelde, zu guten Bekannten und Freunden.

Haben wir in unserer Aufstiegssaison einzig gegen die Marienfelder drei Punkte abgeben müssen, so wollten wir im Pokal doch wenigstens gewinnen.

Vierzehn Mann an Bord, also volle Kapelle, obwohl es eine Unmenge an Abgängen aus der Truppe Richtung 2. Männer gegeben hatte.

So sind mit Ibsch und Fossi beide Stammrückraummitte, mit den Kolbe- Brüdern beide Kreisläufer nun dauerhaft in die Zwote entschwunden.

Dafür konnten wir mit Emil und Chris zwei neue Spieler dazugewinnen, die sich dann auch gleich beweisen durften.

Schnell und konzentriert wollten wir spielen, naja, wirklich langsam war es nicht, aber konzentriert?- ich weiß nicht…

Marienfelde tat sich in den ersten Minuten ähnlich schwer und so stand es nach ca. 15 Minuten nur 5:1 für Marienfelde, doch das Spiel an sich war ausgeglichen, wir schafften es allerdings schon in den ersten drei Angriffen das Aluminium ordentlich zu prüfen.

Mitte der ersten Halbzeit fanden wir besser in das Spiel und kamen stetig der Heimmannschaft näher und egalisierten dann beim 9:9 den Zwischenstand.

über 10:10 und 11:11 ging es dann in den knappen Pausenstand von 12:11 für die „Felder“.

Ein stark aufgelegter Roman hielt uns im Spiel, denn im Angriff fiel uns wenig ein und wenn, dann wurden viele Chancen kläglich liegengelassen und von einer organisierten Abwehr war nun auch nicht wirklich zu sprechen.

Nach wiederum holprigem Start konnten wir erstmalig dann in der zweiten Halbzeit in diesem Spiel die Führung übernehmen und ein kleines Zeichen setzen.

Gerade die ungewohnte und noch nie erprobte Aufstellung Chris – Stephan – Janry im Rückraum wusste zu gefallen.

Mit einem ackernden Tim in der Abwehr und einem insgesamt sehr gut aufgelegten Janry wurde unser Spiel besser.

Zwischenzeitlich ließ sich die Führung auf drei Tore aufbauen, doch wer nun glaubte, das Spiel wäre entschieden, der irrte sich gewaltig, es wurde ein spannender Schlagabtausch mit Fehlern und Toren hüben wie drüben.

Schlechte Würfe aber auch starke Torwartleistungen prägten dann die Schlussphase, die an Dramatik kaum zu überbieten war.

Nicht ganz eine Minute vor dem Ende gingen wir mit einem Tor in Führung und hielten diese auch, bis Olli seine Auszeit nahm.

Wir schworen uns ein, wollten sauber in der Abwehr stehen und darum kämpfen, dass kein Marienfelder in den Parallelraum kam.

Gelang uns recht gut, war jedoch nicht zu verhindern, ein Durchbruch im Mittelblock, ein Zusammenschieben und drei Mann im Kreis, zwei rote und ein weißer, so gab es dann folgerichtig einen Siebenmeter.

Knapp aber dennoch getroffen, wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff stand es wieder Unentschieden, Marienfelde jubelte und wir kamen in den letzten Sekunden noch einmal an den Ball.

Anwurf zu Janry und Janry, wie von der Tarantel gestochen rannte los, keine zehn Sekunden mehr auf der Uhr.

ein Alles oder Nichts Lauf und unfassbar er krönte seine starke Leistung mit dem Treffer in sprichwörtlich letzter Sekunde.

Tor zum 24:25, wir haben gewonnen, sind in dem engen Pokalfight eine Runde weiter.

Ein mäßig gutes Spiel fand sein Ende – aber egal, wer fragt denn in der nächsten Runde danach, wie , was wo, warum, wer und und und…

Es bleibt festzuhalten, diese Leistung ist bei weitem nicht Stadtliga tauglich gewesen, da müssen einige Schippen draufgelegt werden, sonst hagelt es Niederlagen.

Aufstellung:

Jojo (n.e.); Ramses Pyramidenverleih; Basti 5; Luke 1; Knappvorbei 1; 0 Tore Lemke 2; Lapsus 2; Steppe; Janry 7; Bahrsen; Fjury 1; Bierimhals 1/1; Piotr 1; Köki 3

(Wichtigste Erkenntnis? – es hat sich auf jeden Fall Getränke mäßig gelohnt, sieben Kisten sind nun fällig)