Endlich mal wieder Zwei Punkte

Und es geht doch noch – oder zumindest so ähnlich könnte man es formulieren.

Nach de man aus den letzten vier Spielen es geschafft hatte alle Punkte einfach mal so an den jeweiligen Gegner zu verschenken, wurde es Zeit sich zu rehabilitieren.

Ausgerechnet Narva stand auf dem Programm.

Da bezog man im Hinspiel eine Packung, an die sich die Spieler noch immer zu erinnern vermochten, musste also heftig gewesen sein. (war es auch 33:13)

Die Voraussetzungen waren wie zuletzt auch, einfach unterirdisch, der halbe Kader hatte keine Zeit und man musste gucken, dass man irgendwie überhaut annähernd auf 14 Spieler kam.

Und soviel kann gesagt sein, es klappte nicht, wir waren mit mir 12 Spieler, davon zwei Torhüter, also konnte man für das Spiel auf zehn Feldspieler zurückgreifen, na ok, da ich ja mitgezählt bin wohl doch eigentlich eher nur auf neun.

Dennoch starteten wir äußerst konzentriert und auch zielgerichtet.

Janry markierte das 1:0 für uns und mit einem verwandelten 7 Meter von Tim konnten wir auf 2:0 erhöhen, ehe Narva ebenfalls einnetzen durfte.

Lange war das Spiel annähernd ausgeglichen und wir konnten uns weder absetzen, noch konnte Narva die Führung für sich erobern.

Mit einem gerechten 14:11 ging es dann in die Pause, bis dato ging sie auf, meine Spielstrategie.

Abwehr in einer defensiven 5:1 Formation, verhindern, dass der Wurf starke Halblinke über die Mitte zum Zuge kam.

Und viel mehr als dieses kreuzen über links, egal ob leer oder direkt, brachte Narva nicht zu Stande und trotzdem gereichte es nur zu dieser knappen Führung.

In der zweiten Spielhälfte konnten wir dann einige Male den Spielstand auf plus sechs erhöhen, ohne dabei aber Konstanz zu erreichen, sodass Narva sich immer wieder gefährlich nahe heranspielen konnte.

Beim Stand von 21:14 war der höchste Abstand, mit sieben Toren, erreicht, aber auch kurz darauf sogleich wieder verspielt.

Plötzlich stand es schon wieder 24:22 und man musste aus Rudower Sicht fast schon Angst um das Ergebnis bekommen, sollte der Lohn für das bis dato gute Spiel zwischen den Fingern verrinnen?

Aber mit Glück und Herz konnten wir uns wieder absetzen und das Spiel dann letztendlich ungefährdet mit 34:29 über die Ziellinie schleifen.

Ein wirklich starkes Spiel machte dabei unser wichtigster Mann, der Bierwart, Ricardo.

Insbesondere in der Phase der doppelten Manndeckung und der damit verbundenen großen Räume für ein 1:1, zeigte sich seine individuelle Stärke.

Eines möchte ich noch los werden, es ist absolut untragbar, dass ein angesetzter und bis zum Spiel eingetragener Schiedsrichter nicht erscheint, der Name des Referees tut nichts zur Sache ist aber im Hirn gespeichert.

Esrt 15 Minuten vor dem Anpfiff und in Absprache mit dem Verantwortlichen der SG Narva konnte mit Max Riechert ein nahe wohnender Schiedsrichter vom SV Buckow für das Spiel gewonnen werden, weshalb das Spiel auch deutlich in der Zeit nach hinten heraus angepfiffen wurde.

Nicht immer zu aller Zufriedenheit, aber ganz sicher immer seriös und souverän hat der Sportkamerad Riechert ein unproblematisches Spiel geleitet, dafür meinen Dank.

Aufstellung:

Tor:

Roman und Jojo

Feld:

Dave; Lemke 5; Peter; Bierhals 4; Luas 1; Tim 10/3; Ricardo 4; Janry 6 und Muschi 4