M3: Wieder keine Punkte auswärts geholt!

Nach etwas Spielpause war es für die 3. Männer des TSV Rudow mal wieder soweit.

Die 3. Mannschaft der BTV 1850 empfing uns in heimischer Halle am Schlesischen Tor.

Am Sonntag um 10 Uhr war der Anpfiff angesetzt, eine sehr zwispältig gesehene Zeit.

Entsprechend müde und noch im Halbschlaf trudelte der ein oder andere am Treffpunkt ein.

Dennoch sollte uns auch die Zeit nicht den Optimismus schmälern.

Mit 12 Spielern waren wir gut besetzt, die Postitionen waren gut verteilt. Lediglich Potter musste wohl oder übel die Torhüterposition voll besetzen.

Da wir wussten, dass uns mit BTV ein körperlich harter Gegner begegnet, war unsere Einstellung entsprechend. Schneller, aggressiver Handball war die Devise.

Zunächst begann die Partie solide. BTV hatte Ball, vergurkte den ersten Angriff und wir konnten mit 0:1 beginnen. Auch das darauffolgende 1:1, 1:2 und 2:2 war im Plan. Doch dann sollte die Misere auch schon beginnen. Verfrühte Abschlüsse,das Toralu und teils zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen verwehrten uns die Tore und Möglichkeiten. Auch den gegnerischen Torhüter warfen wir zum Weltmeister.

BTV hingegen spielten ihren Film einfach ab und brachten uns somit in Not. Spielstand nach kurzer Zeit 5:2.

Dabei ist zu erwähnen, dass uns Potter grandios stärkte. So konnte er einige platzierte Würfe und „Freidurch“-Aktion rausfischen. In der zweiten Hälfte der 1. Halbzeit kamen wir wieder etwas besser ins Spiel und konnten uns somit mit guten Aktionen wieder etwas rankämpfen. Mit einem 10:8 gingen wir in die Pause.

Der Ehrgeiz und der Kampfgeist waren noch lange nicht gegessen. Die Mission war klar, der Sieg muss her…egal wie.

Die 2. Hälfte begannen wir mit dem Anwurf und waren von Anfang an gut in Fahrt. Die Abschlüsse wurden allgemein besser. Die zweite, schnelle Welle wurde fokussiert. Der Punktestand belohnte uns und wir konnten auf ein 16:16 ausgleichen.

Leider wurde der Ton und die Spielweise von BTV rauer, sodass Kolbe und Tim am Kreis ordentlich bearbeitet wurden. Leider sah der Schiedsrichter nur wenige dieser teils unfairen Aktionen. Typischerweise für die 3. Männer war das Aufkochen der Emotionen, bedingt durch genannte Spielweisen des Gegners.

Da wir uns mehr auf die Gegenspieler und den Schiri konzentrierten und weniger auf das Spiel, gerieten wir erneut in Rückstand. Bis zum 18:17 konnten noch dran bleiben. Doch dann fehlte die Kraft, Konzentration oder Konsequenz…keine Ahnung….

Schlussendlich wurde das Spiel mit einem 24:20 beendet.

 

Fazit: Wir müssen weiter an unserem Angriffsspiel feilen und die Emotionen zügeln. Wir brauchen jetzt die 180°-Wendung, sonst wird es verdammt schwierig.

 

Gruß Philip

F. Goerke (4), J. Misselwitz, M. Vilimek (2), P. Bierhals (1), L: Czerwonka, M. Kolbe (5/1), S. Keil (1), P. Richter (4), J. Ibsch, J. Fiuczynski (3), T. Köhler, T. Wolff