3. Männer gewinnen im Pokal gegen SG Narva 28:22

Die 4. Runde des HVB Pokals bescherte uns keinen geringeren, als den derzeit zweiten der Verbandsliga SG Narva. Losglück und die erste echte Herausforderung im Pokalwettbewerb verbunden mit der Erinnerung an das Aufeinandertreffen 2014 (damals noch unter dem Deckmantel der „4. Männer“), in der wir die Narvaristen mit einem klaren 25:15 aus dem Wettbewerb kegelten. Keine Frage also, wer hier der Favorit war.

Bei uns waren mit 14 Mann alle an Bord. Narva reichten 11 Spieler, um zu verlieren. Auch der Altersschnitt war, sagen wir mal, inkomparabel. Rudow 38 Jahre vs Narva 22 Jahre. Oder um den Unterschied noch deutlicher zu machen: 48 J vs 17 J (Max Rudow vs. Min Narva) Das sind mal schlappe 31 Jahre mehr Erfahrung. Wahlweise aber auch 31-mal langsamer. Wie auch immer, klar war, Narva würde versuchen das Spiel schnell zu machen. Über 60 Minuten und genau das galt es zu verhindern. Das Spiel begann nicht nur ausgeglichen, sondern es war die gesamte 1. Hälfte eine Partie auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Bestraft wurden wir allerdings durch die 3×2 Min gegen Narva … Überzahlspiel war jetzt irgendwie nicht unser Ding an diesem Tag. Die Schiedsrichterinnen hatten dann auch ein Einsehen und haben das sein lassen in der 2. Hälfte. Keine 2 Minuten auf beiden Seiten in Hälfte 2, also eine rundum faire Partie. Am Ende der 1. Hälfte gelang es Narva dann einen kleinen zwei Tore Vorsprung zum 12:10 herauszuarbeiten. Damit und mit der Erkenntnis, dass wir eine sehr gute Deckung stellten und klare Schwächen im Abschluss hatten, ging es in die Kabine.

Die Abschlussschwäche wurde vom ChefKoch dann auch in der Kabine angesprochen. Sollten wir besser machen. Klar soweit und ab zurück in die Arena. Es wurde dann tatsächlich besser. Wir holten die zwei Tore auf, egalisierten und gingen in Führung. Ab dem 16:16 bauten wir diese kontinuierlich aus. Vorne wurde nun getroffen und hinten weiterhin sehr gut gedeckt. Von den acht Siebenmetern, die für uns gepfiffen wurden, konnten wir allerdings drei nicht verwandeln. Kleine Randnotiz: Narva hat nicht einen Siebenmeter bekommen, ein weiteres Indiz für eine solide Abwehr. Über ein 20:18, 26:21, am Ende schließlich dann 28:22. Zweite Hälfte also mit 18:10 gewonnen; das kann sich sehen lassen. Die mühevolle Konditionsarbeit Woche für Woche zahlt sich eben doch aus. Am Ende dann auch die fast überschwänglich lobenden Worte des Trainers: „Kann man so machen!“. Was will man mehr.

Nun sind wir mal auf das gespannt, was uns die Los-Fee für die nächste Runde beschert. Es ist das Achtelfinale und somit klar, leichte Gegner sind nicht mehr dabei.

Gruß – Axel

TW: Oli, Christian

Tilo (1), Hagi, Lars (4), Kosche (5/3), Grali (2), Addi (2), Röder (6), Sibbe (1), Otthi, Axel (1), Flo, Schücke (6/2)