Unschönes 71 Tore-Festival in der Neuhofer!

Nach zuletzt drei Wochen Spielpause über die Osterferien und zuvor wieder etwas zufriedenstellenderen Ergebnissen empfingen wir am 19. Spieltag den Zweitplatzierten der Tabelle, die Spielvereinigung Blau Weiß 1890. Mit dem zuletzt starken N.Hauschild stand seit dem Spiel bei Rotation ein weiterer Name auf der Verletztenliste, sodass wir erneut mit nur neun Feldspielern ins Spiel gingen.

Der erste Durchgang ließ keine deutliche Prognose auf den Ausgang des Spiels zu. Das Spiel verlief ausgeglichen, beide Mannschaften trafen am laufenden Band, sodass nach zehn Minuten ein 5:5, nach zwanzig Minuten gar ein 11:11 zu verbuchen war. Auf Seiten der Rudower stachen hierbei C.Köhler und H.Dolata mit einfachen Toren aus dem Rückraum und ein souveräner M.Al-Sabea im Tor heraus. Dennoch spielten wir durchweg eine wackelige, schlichtweg zu langsame Abwehr, sodass die Gäste alleine in der ersten Halbzeit zu sieben (!!!) 7m kamen. Erst in der 29. Minute gelang es einem Team erstmalig sich mit mehr einem Tor vom Gegner abzusetzen. Diese Mannschaft waren bedauerlicherweise die Gäste, welche diese Führung mit 14:7 in die Pause trugen.

Mit einem Rückstand von drei Toren schien noch lange nichts verloren. Leider erwischte Blau-Weiß den besseren Start in den zweiten Durchgang und setzte sich weiter ab (37.Minute, 20:25). Nun kam kurz noch einmal Hoffnung auf, als wir innerhalb von fünf Minuten das Spiel nochmal spannend machten und bis auf 23:25 in der 42. Minute herankamen. Stattdessen riss der Faden dann leider komplett. Innerhalb von acht torlosen Rudower Minuten sorgten die Tempelhofer für eine Vorentscheidung und legten auf 24:33 vor. Ein paar einfache Tore von C.Heinekamp am Kreis und P.Brunk über Außen reichten leider nicht mehr, da sich an unserer schwachen Defensivleistung im gesamten Spielverlauf nichts änderte. Letztlich ging das Spiel mit einer satten 30:41 Heimniederlage zu Ende.

Zu einem solchen Spiel bleibt nicht viel zu sagen. Die Tempelhofer machten sich eine rundum desaströse Leistung von Rudow zu Nutzen und gingen letztlich verdient als Sieger aus der Halle. Nun dieses Spiel ganz schnell abschütteln, das spielfreie Wochenende zur Regeneration nutzen und dann stärker zurückkommen.

Das Team

Der Kader:

M.Al-Sabea (1.-43., 47.-60.) T.Güner (43.-47.), J.Osterloh (1), N.Silbernagel (1), H.Dolata (6), C.Köhler (7), P.Krüger (1), O.Hauschild (2/1), P.Brunk (3), C.Heinekamp (8/2), F.Buchwald (1)