1. Männer Niederlage in Spandau

Nach sechs Spielen ohne Niederlage in Serie war anzunehmen, dass wir mit breiter Brust zum Tabellenführer nach Spandau hätten fahren können. Jedoch galt es nach dem eher wackeligen Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Ajax und der turbulenten Trainingswoche eher darum, endlich wieder in die Spur zu finden.

Als das Spiel begann sah es vorerst recht gut aus und wir legten mit 0:2 vor. Dann wachte Spandau jedoch auf. In den nächsten 20 Minuten erzielten sie die Gastgeber immer wieder einfache Tore resultierend aus einer meist mangelhaften Zusammenarbeit unserer Defensive. In der Offensive lief es für uns leider auch nicht besser und so stand es nach knapp 20 Minuten 10:5 für den VfV. Dann folgten die ersten Wechsel seitens Rudow. F. Buchwald stabilisierte die Defensive, bis er noch vor der Pause seine zweite Zeitstrafe sah. In der Offensive legten wir auch etwas zu und konnten so zur Halbzeit durch den zweiten Treffer von M. Muschik gegen seinen Ex-Verein noch auf 13:10 verkürzen.

Nach der Pause waren es wieder M. Muschik, der eingewechselte D. Röder und der vom Punkt treffsichere N. Vergin, die uns mit erfolgreichen Offensivaktionen im Spiel hielten. Da wir jedoch selten einen Angriff der Spandauer vereiteln konnten, legten diese in der 45. Minute erstmals im zweiten Durchgang mit vier Treffern zum 21:17 vor. Als unsere Abwehr dann doch wieder einige Angriffe in Folge gut funktionierte, war es erneut D. Röder mit sehenswerten Anspielen oder selbst per Torabschluss, der uns nochmal auf 23:21 in der 54. Spielminute heranbrachte. Leider war die wiedererwachte Hoffnung auf den Ausgleich vergebens. In der Schlussphase meist über die treffsicheren Außen erfolgreich baute Spandau die Führung wieder auf vier Tore aus, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 27:23 zu Buche steht.

Zwölf gepfiffene 7m in einem eigentlich recht fair geführten Spiel stehen sinnbildlich die Schiedsrichterleistung, welche wohl in mancher Situation Fragen aufkommen ließ. Zwar war diese nicht entscheidend für den Ausgang der Partie, jedoch steigerte sie auch nicht gerade die Ansehnlichkeit der harzlosen Partie. Mit einer Torausbeute von unter 50% und gerade einmal 17 Toren aus dem Spiel sollten wir uns wohl eher an die eigene Nase fassen.

Im nächsten Spiel kommen mit dem Tabellennachbarn der HSG Neukölln einige bekannte Gesichter zu uns die Neuhofer. Dort gilt es nun wieder das abzurufen, zu dem wir in der Lage sind, damit wir den Vorsprung auf eben jene auf 3 Punkte vergrößern können und somit weiterhin den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten zu können.

Dafür können wir jede Unterstützung wieder gut gebrauchen, also seid dabei am Samstag, den 25. Februar in unserer geliebten Neuhofer !

Das Team

Der Kader:

T. Güner, J. Jäckel, N, Silbernagel, A. Brandt, M. Muschik (3), N. Vergin (7/5), F. Buchwald, Sippo (1), D. Röder (5/1), P. Krüger (2), N. Hauschild (1), P. Brunk (1), C. Voß (1), C. Köhler (2)